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	<title>Naturfotografie Robert Haasmann</title>
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	<description>Naturfotografie und Fotoworkshops</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 Sep 2026 12:50:16 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Grönland – unterwegs zwischen Eisbergen und Walen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Haasmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 12:47:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im August war ich nach vielen Jahren wieder in Ilulissat an der Westküste Grönlands unterwegs. Zwischen gewaltigen Eisbergen, wechselndem Licht und Begegnungen mit Walen ist dabei auch einiges an Videomaterial entstanden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/groenland-unterwegs-zwischen-eisbergen-und-walen/">Grönland – unterwegs zwischen Eisbergen und Walen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Grönland, Ilulissat – unterwegs zwischen Eisbergen und Walen</h1>
<p class="isSelectedEnd">Im August war ich nach vielen Jahren wieder in Ilulissat an der Westküste Grönlands unterwegs. Zwischen gewaltigen Eisbergen, wechselndem Licht und Begegnungen mit Walen ist dabei auch einiges an Videomaterial entstanden.</p>
<p class="isSelectedEnd">Aus diesen Aufnahmen habe ich einen kurzen Film über meine Reise und die faszinierende Welt rund um den Eisfjord zusammengestellt.</p>
<p><strong>Schaut gerne rein und begleitet mich für ein paar Minuten in eine Welt aus Eis.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe title="Ilulissat, Greenland – A World of Ice | Cinematic 4K" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/sHnC2omHJyw?feature=oembed&#038;enablejsapi=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/groenland-unterwegs-zwischen-eisbergen-und-walen/">Grönland – unterwegs zwischen Eisbergen und Walen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Braided Rivers in Island – verflochtene Flussläufe aus der Luft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Haasmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 11:46:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landschaftsfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich weiß nicht mehr wann und wo ich die ersten Bilder der verflochtenen Flussläufe Islands gesehen habe aber ich war sofort fasziniert davon. Hier in Islands rauer Natur bahnen sich Flüsse noch ihren eigenen Weg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/braided-rivers-in-island-verflochtene-flusslaeufe-aus-der-luft/">Braided Rivers in Island – verflochtene Flussläufe aus der Luft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Braided Rivers in Island – verflochtene Flussläufe aus der Luft</h1>
<div id="attachment_10004" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10004" class="wp-image-10004 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-1.jpg" alt="Dicht verzweigte Gletscherflüsse in Island auf graublauen Sedimentflächen" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-10004" class="wp-caption-text">Dicht verzweigte Gletscherflüsse aus der Luft. | Nikon Z8 · 86 mm · f/5,6 · 1/1600 s · ISO 500</p></div>
<p>Ich weiß nicht mehr, wann und wo ich die ersten Bilder der verflochtenen Flussläufe Islands gesehen habe, aber ich war sofort fasziniert davon. Hier in Islands rauer Natur bahnen sich Flüsse noch ihren eigenen Weg. Die Formen und Strukturen erinnern an Adern, die die Landschaft zum Leben erwecken, und die unterschiedlichsten Farben bilden herrliche Kontraste zu einer teils farblosen Fläche aus Stein und Sand. Vom Boden aus bleiben die Kunstwerke weitgehend unbemerkt und erst aus der Luft wird ihre ganze Schönheit sichtbar.</p>
<h2>Wie Islands verflochtene Flussläufe entstehen</h2>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="873" data-end="1337">Es sind die Gletscher, von denen aus sich das Schmelzwasser und die darin enthaltenen Sedimente auf den Weg zur Küste machen. Die enormen Mengen an Sand, Kies und vulkanischem Material tragen zu den unterschiedlichen Farben bei, und die unterschiedliche Fließgeschwindigkeit führt zu Ablagerungen und formt die einzigartigen Strukturen. Der Fluss teilt sich in zahlreiche Arme, vereint sich wieder, sucht ständig neue Wege und bildet so dieses verflochtene Muster.</p>
<p data-start="1339" data-end="1925">Dieses System ist in ständiger Bewegung. Wasserstände, Schneeschmelze, Regen und Überschwemmungen verändern den Fluss ständig und haben maßgeblichen Einfluss auf die Fotos. Stellen, die an einem Tag wunderschön waren, können nach einer Regenperiode durch das viele Wasser verschwinden. Dafür entstehen andere Bereiche, die bei Niedrigwasser nicht vorhanden waren. Je nach Wassermenge, Sedimenten und Licht können sich auch die Farben stark verändern. Stellen, an denen ein Fluss direkt ins Meer mündet, können bei Ebbe traumhafte Motive bieten, während sie bei Flut wieder verschwinden.</p>
<h2>Mit der Drohne auf Motivsuche</h2>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="1973" data-end="2320">Ich habe viel Zeit mit der Recherche verbracht, um lohnende Spots zu finden. Sehr gut eignen sich hierbei Satellitenbilder, um interessante Stellen zu entdecken. Dabei ist nicht nur das eigentliche Motiv entscheidend, sondern auch die Erreichbarkeit. Denn die besten Spots sind nutzlos, wenn ich mich nicht in Reichweite meiner Drohne nähern kann.</p>
<p data-start="2322" data-end="2618">Ein Beispiel ist der Markarfljót im Süden Islands. Entlang seines Laufs finden sich immer wieder interessante verzweigte Strukturen und große Sandflächen. Gerade beim Markarfljót lohnt es sich, den Verlauf vorab auf Satellitenbildern genauer anzusehen und nach interessanten Strukturen zu suchen.</p>
<p data-start="2620" data-end="3245">Vor Ort schicke ich dann meist die Drohne hoch und beginne mit der Suche. Wenn ich ein geeignetes Motiv finde, hat die Drohne den großen Vorteil gegenüber dem Flugzeug, dass ich mir mit der Komposition Zeit lassen kann. Ich kann meinen Ausschnitt genau wählen, die verschiedenen Brennweiten meiner Drohne einsetzen und mich so sowohl auf kleinere Details als auch auf große Ausschnitte konzentrieren. Natürlich kann ich auch durch die Wahl der Höhe meine Fotos gestalten. Sehr hilfreich ist hierbei auch immer ein Polfilter an der Drohne. Er vermindert Reflexionen auf dem Wasser und kann die Farben intensiver wirken lassen.</p>
<div id="attachment_10006" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10006" class="wp-image-10006 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-3.jpg" alt="Türkisfarbener Gletscherfluss zwischen dunklen und rötlichen Sedimenten in Island" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-10006" class="wp-caption-text">Türkisfarbenes Wasser und rötliche Sedimente. | DJI Mavic 4 Pro · 28 mm · f/5 · 1/15 s · ISO 100</p></div>
<div id="attachment_10007" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10007" class="wp-image-10007 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-9.jpg" alt="Milchig helle Gletscherflüsse verzweigen sich über dunkle Sedimentflächen" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-10007" class="wp-caption-text">Helle Gletscherflüsse auf dunklem Untergrund. | DJI Mavic 4 Pro · 28 mm · f/3,2 · 1/200 s · ISO 100</p></div>
<div id="attachment_10008" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10008" class="size-full wp-image-10008" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-5.jpg" alt="Verflochtene blaue Gletscherflüsse zwischen hellen Sand- und Sedimentflächen" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-10008" class="wp-caption-text">Verzweigter Flusslauf eines Gletscherflusses in Südisland | DJI Mavic 4 Pro · 28 mm · f/3,5 · 1/15 s · ISO 100</p></div>
<h2>Braided Rivers aus dem Flugzeug fotografieren</h2>
<p>Mit dem Flugzeug läuft es etwas anders ab. Man kommt an Stellen, die mit der Drohne unerreichbar bleiben. Einige der großen Flüsse im Süden, die vom Schmelzwasser des Vatnajökull gespeist werden, sind so perfekt zu erreichen. Aus dem Flugzeug hat man weniger Zeit für eine bewusste Bildgestaltung. Ich fotografiere dann im Serienbildmodus und schon durch die Bewegung des Flugzeugs ergeben sich unterschiedliche Blickwinkel und Strukturen. Allein die Möglichkeit, diese Kunstwerke mit den eigenen Augen zu sehen, ist es mehr als wert.</p>
<div id="attachment_10010" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10010" class="size-full wp-image-10010" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-13.jpg" alt="Verflochtene Gletscherflüsse mit blauen Wasserarmen und rötlichen Sedimenten" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-10010" class="wp-caption-text">Großflächiges Flusssystem aus dem Flugzeug. | Nikon Z8 · 68 mm · f/5,6 · 1/1600 s · ISO 500</p></div>
<div id="attachment_10011" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10011" class="size-full wp-image-10011" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-16.jpg" alt="Verzweigte blaue Flussläufe zwischen rötlich-braunen Sedimentbänken" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-10011" class="wp-caption-text">Ständig neue Strukturen durch Wasser und Sedimente. | Nikon Z8 · 120 mm · f/5,6 · 1/1000 s · ISO 500</p></div>
<p>Für mich sind diese verflochtenen Flussläufe mit die faszinierendsten Landschaften, die Island zu bieten hat, und ich freue mich schon wieder auf das nächste Mal, wenn ich diese Landschaften sehen bzw. fotografieren kann.</p>
<div id="attachment_10013" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10013" class="size-full wp-image-10013" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-4.jpg" alt="Goldfarbener Flusslauf zwischen schwarzem Vulkansand und grüner Vegetation" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-10013" class="wp-caption-text">Verflochtener Fluss mit bunten Sedimenten in Südisland | DJI Mavic 4 Pro · 28 mm · f/4 · 1/4 s · ISO 100</p></div>
<div id="attachment_10014" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10014" class="size-full wp-image-10014" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-2.jpg" alt="Verzweigte blaue Flussläufe zwischen gelbgrünen Moosflächen in Island" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-10014" class="wp-caption-text">Blaue Wasseradern zwischen gelbgrünen Moosflächen. | DJI Mavic 4 Pro · 28 mm · f/4 · 1/20 s · ISO 100</p></div>
<div id="attachment_10015" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10015" class="size-full wp-image-10015" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-15.jpg" alt="Kontrastreiches Netz aus hellen Flussarmen auf dunklem Untergrund" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-10015" class="wp-caption-text">Flussläufe im Gegenlicht. | Nikon Z8 · 90 mm · f/5,6 · 1/6400 s · ISO 500</p></div>
<div id="attachment_10016" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10016" class="size-full wp-image-10016" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-17.jpg" alt="Feine blaue Wasseradern durchziehen eine farbige isländische Sanderfläche" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-10016" class="wp-caption-text">Feine Wasseradern in farbigen Sedimentflächen. | Nikon Z8 · 120 mm · f/5,6 · 1/1250 s · ISO 500</p></div>
<div id="attachment_10018" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10018" class="size-full wp-image-10018" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-8.jpg" alt="Fein verzweigtes Flusssystem aus der Luft." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-10018" class="wp-caption-text">Verzweigter Flusslauf eines Gletscherflusses. | DJI Mavic 4 Pro · 28 mm · f/3,5 · 1/240 s · ISO 100</p></div>
<div id="attachment_10019" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10019" class="wp-image-10019 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-14.jpg" alt="Breite hellblaue Flussarme zwischen dunklen Sandbänken aus der Luft" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-10019" class="wp-caption-text">Abstrakte Details die wie ein Gemälde wirken. | Nikon Z8 · 120 mm · f/5,6 · 1/3200 s · ISO 500</p></div>
<div id="attachment_10021" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10021" class="size-full wp-image-10021" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-11.jpg" alt="Abstrakte Strukturen aus blauem Gletscherwasser und hellen Sedimentflächen" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-10021" class="wp-caption-text">Verzweigter Flusslauf eines Gletscherflusses. | DJI Mavic 4 Pro · 28 mm · f/3,5 · 1/200 s · ISO 100</p></div>
<div id="attachment_10022" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10022" class="size-full wp-image-10022" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-7.jpg" alt="Hellblaue Flussarme zwischen rötlich-braunen Sedimentbänken" width="1250" height="937" /><p id="caption-attachment-10022" class="wp-caption-text">Verzweigter Flusslauf eines Gletscherflusses. | DJI Mavic 4 Pro · 168 mm · f/2,8 · 1/320 s · ISO 100</p></div>
<div id="attachment_10023" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10023" class="size-full wp-image-10023" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-18.jpg" alt="Abstrakte blaue Flussstrukturen mit geschwungenen Wasserarmen aus der Luft" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-10023" class="wp-caption-text">Abstrakte Flussstrukturen aus der Luft. | Nikon Z8 · 120 mm · f/5,6 · 1/2000 s · ISO 800</p></div>
<div id="attachment_10024" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10024" class="size-full wp-image-10024" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2026/09/Braided-Rivers-Island-10.jpg" alt="Breite helle Flussarme umschließen braune Sand- und Sedimentbänke" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-10024" class="wp-caption-text">Formen, Farben und Strukturen aus der Luft. | DJI Mavic 4 Pro · 70 mm · f/2,8 · 1/320 s · ISO 100</p></div>
<p>Noch mehr meiner Island-Fotografien findest du in meiner <a href="https://www.roberthaasmann.com/galleries/island/"><em>Island-Galerie</em></a>.</p>
<h2 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="296" data-end="356">Alles, was du über Braided Rivers in Island wissen musst</h2>
<h3 data-start="358" data-end="406">Wie entstehen die verflochtenen Flussläufe?</h3>
<p data-start="408" data-end="698">Gletscherflüsse transportieren große Mengen an Sand, Kies und feinen Sedimenten. Durch wechselnde Wassermengen und Fließgeschwindigkeiten wird dieses Material immer wieder abgelagert oder weitertransportiert. Dadurch teilt sich das Wasser in viele einzelne Arme, die sich ständig verändern.</p>
<h3 data-start="700" data-end="744">Wo findet man Braided Rivers in Island?</h3>
<p data-start="746" data-end="1064">Besonders viele große und eindrucksvolle Flusssysteme findet man im Süden Islands. Dort treffen die Schmelzwasser der großen Gletscher auf weite Sand- und Schwemmebenen, auf denen sich die Flüsse stark verzweigen können. Aber auch in anderen Regionen Islands gibt es kleinere Flusssysteme mit interessanten Strukturen.</p>
<h3 data-start="1066" data-end="1101">Wie findet man gute Fotospots?</h3>
<p data-start="1103" data-end="1363">Satellitenbilder sind für mich das wichtigste Werkzeug. Ich vergleiche dabei gerne Google Maps und Apple Maps, da die Aufnahmen aus unterschiedlichen Zeiträumen stammen können und Flüsse heute ganz anders aussehen können als auf einem einzelnen Satellitenbild.</p>
<p data-start="1365" data-end="1599">Danach geht es vor allem darum herauszufinden, ob sich eine interessante Stelle überhaupt sinnvoll erreichen lässt. Straßen, Pisten, Flüsse, Privatgrund und natürlich auch mögliche Einschränkungen für Drohnen spielen dabei eine Rolle.</p>
<h3 data-start="1601" data-end="1648">Wann ist die beste Zeit zum Fotografieren?</h3>
<p data-start="1650" data-end="1817">Eine allgemein beste Zeit gibt es für mich nicht. Ich bevorzuge meistens eher niedrigere Wasserstände, weil dann Sandbänke, feinere Strukturen und Farben stärker hervortreten.</p>
<p data-start="1819" data-end="2056">Auch beim Licht gibt es kein klares Richtig oder Falsch. Bewölkter Himmel sorgt für gleichmäßiges Licht und wenige Reflexionen. Sonne bringt stärkere Kontraste und kann Farben intensiver wirken lassen. Beides kann sehr gut funktionieren.</p>
<h3 data-start="2058" data-end="2109">Drohne oder Flugzeug – was eignet sich besser?</h3>
<p data-start="2111" data-end="2297">Beides. Mit der Drohne kann ich häufiger und wesentlich günstiger arbeiten und mir viel mehr Zeit für die Komposition nehmen. Höhe, Position und Brennweite lassen sich gezielt verändern.</p>
<p data-start="2299" data-end="2438">Das Flugzeug eröffnet dagegen Gebiete, die sonst kaum erreichbar sind, und zeigt die Dimension dieser Flusssysteme noch einmal ganz anders. Wichtig ist auch dass sich das Fenster öffnen lässt und man ohne Scheibe dazwischen fotografieren kann.</p>
<p data-start="2440" data-end="2741">Technisch arbeite ich ebenfalls unterschiedlich: Bei der Drohne ist die Belichtungszeit meist nicht entscheidend. Aus dem Flugzeug versuche ich dagegen möglichst kurz zu belichten, um Bewegungsunschärfe zu vermeiden. Dafür öffne ich lieber die Blende oder gehe mit der ISO etwas nach oben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/braided-rivers-in-island-verflochtene-flusslaeufe-aus-der-luft/">Braided Rivers in Island – verflochtene Flussläufe aus der Luft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mein Erfahrungsbericht zur DJI Mavic 4 Pro – Drohnenfotografie in Island</title>
		<link>https://www.roberthaasmann.com/erfahrungsbericht-zur-dji-mavic-4-pro/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=erfahrungsbericht-zur-dji-mavic-4-pro</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Haasmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2025 15:04:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.roberthaasmann.com/?p=9855</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich habe mir die Drohne kurz nach dem Erscheinen im Frühjahr dieses Jahres gekauft. Sie kam genau richtig für meine Island-Reise im Sommer.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/erfahrungsbericht-zur-dji-mavic-4-pro/">Mein Erfahrungsbericht zur DJI Mavic 4 Pro – Drohnenfotografie in Island</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1 style="font-weight: 400;"><strong>Erfahrungsbericht DJI Mavic 4 Pro</strong></h1>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9858" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/09/Erfahrungsbericht-DJI-Mavic-4-Pro-1.jpg" alt="" width="1500" height="1000" /></p>
<p style="font-weight: 400;">Ich habe mir die Drohne kurz nach dem Erscheinen im Frühjahr dieses Jahres gekauft. Sie kam genau richtig für meine Island-Reise im Sommer. Island bietet für die Drohnenfotografie unglaublich viele spannende Locations und es gibt unendlich viel zu entdecken. Doch brauche ich überhaupt eine neue Drohne? Immerhin habe ich mehrere in Verwendung, unter anderem die DJI Mavic 3 Pro, und bin damit eigentlich sehr zufrieden. Höhere Auflösung der Kameras, besonders bei den beiden Teleobjektiven, und die längere Flugzeit sind dann wohl die ausschlaggebenden Gründe für mich, in die DJI Mavic 4 Pro zu investieren – und eins möchte ich gleich vorwegnehmen: Ich habe es nicht bereut.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich werde hier ausschließlich meine Erfahrungen berichten, die ich diesen Sommer mit der DJI Mavic 4 Pro gesammelt habe. Vergleichsbilder mit anderen Drohnen oder 100 %-Ansichten mit unterschiedlicher Auflösung oder ISO-Stufen wird es hier keine geben. Davon gibt es genügend Material im Netz, und es bedarf nicht auch noch meiner Ergänzung.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Bildqualität der DJI Mavic 4 Pro Hauptkamera (28 mm)</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Die Brennweite der Hauptkamera hat sich im Vergleich zur Mavic 3 Pro von 24 mm auf 28 mm geändert. Da ich gerade mit der Drohne sehr häufig Panoramen mache bzw. mehrere Bilder zusammensetze, sehe ich das als Vorteil für mich. Ich erhalte dadurch eine größere Auflösung und mehr Details in den Bildern. Für Einzelbilder kann es dadurch nötig sein, sich etwas weiter vom Motiv entfernen zu müssen, um den gleichen Bildausschnitt zu bekommen. Gerade im Hinblick auf gesetzliche Vorgaben zur erlaubten Flughöhe oder Distanz kann das zu Problemen führen.</p>
<div id="attachment_9859" style="width: 1510px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9859" class="wp-image-9859 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/09/Erfahrungsbericht-DJI-Mavic-4-Pro-2.jpg" alt="Vulkan in Island mit DJI Mavic 4 Pro" width="1500" height="1000" /><p id="caption-attachment-9859" class="wp-caption-text">Vulkanausbruch in Island | Pano aus 6 Bildern | DJI Mavic 4 Pro · 28 mm · f/3,5 · 1/80 s · ISO 100</p></div>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>25 Megapixel vs. 100 Megapixel – meine Erfahrungen</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Als ich das erste Mal von der 100-Megapixel-Auflösung der Hauptkamera der DJI Mavic 4 Pro gelesen habe, musste ich schmunzeln. 100 Megapixel auf einem kleinen Sensor mit einem kleinen Objektiv – was soll dabei rauskommen? Aber so einfach ist es nicht, und DJI hat hier gute Arbeit geleistet.<br />
Die native Auflösung des Sensors beträgt 25 Megapixel und das Bild wird im 3:2-Format ausgegeben. Für mich ein großer Vorteil im Vergleich zum Vorgängermodell der DJI Mavic 3 Pro. Hier kamen die Bilder im 4:3-Format und mit 21 Megapixel. Ich verwende meine Bilder hauptsächlich im 3:2-Format und wenn ich sie in diesem Format beschnitt, blieben hier etwa 18,5 Megapixel übrig. Die 25 Megapixel der Mavic 4 Pro sind daher eine deutliche Steigerung, über die ich mich sehr freue.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Bildqualität bei 25 Megapixel ist absolut überzeugend. Die Bilder weisen eine sehr gute Schärfe auf, die Farben sind natürlich und neutral, und auch der Dynamikumfang gefällt mir gut. Besonders der letzte Punkt ist eine solide Weiterentwicklung zum Vorgängermodell. Man hat einfach etwas mehr Reserven in kontrastreichen Situationen, besonders in den Morgen- und Abendstunden.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>100 Megapixel im Praxiseinsatz</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Wie eingangs schon erwähnt, hatte ich keine großen Erwartungen an die 100-Megapixel-Funktion der Kamera. Die 100 Megapixel entstehen durch den Quad-Bayer-Sensor der Hauptkamera: Dabei werden die 25 Megapixel rechnerisch in kleinere Unterpixel aufgeteilt und per Software zu einem hochauflösenden 100-Megapixel-Bild zusammengesetzt.<br />
Und das funktioniert überraschend gut in vielen Situationen. Es sind sichtbar mehr Details erkennbar, auch in der 100-Prozent-Ansicht. Voll reingezoomt ist allerdings schon ein Unterschied bei der Schärfe sichtbar. Wenn man die 100-Megapixel-Bilder beispielsweise auf die Hälfte runterrechnet, erhält man ein sehr gutes Bild mit einer höheren Detaildichte im Vergleich zur 25-Megapixel-Einstellung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die 100 Megapixel sind aber nicht für jede Situation besser geeignet. Bei schlechten Lichtverhältnissen ist das Rauschen der Bilder leider sichtbar stärker. Außerdem produziert man so große Datenmengen, die auch den Ablauf im Post-Processing deutlich verlangsamen. Besonders bei HDR-Panoramen mit über 50 Bildern ist das recht mühsam. Es kommen riesige Datenmengen zusammen, für die selbst mein MacBook Pro mit M4-Prozessor lange braucht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zukünftig werde ich vermutlich öfter je nach Situation zwischen den beiden Auflösungen umschalten. Die 100 Megapixel sind in einigen Situationen toll und liefern Mehrwert, in anderen sind sie nicht nötig und die 25 Megapixel reichen vollkommen aus bzw. sind sogar besser. Auch was Speicherbedarf und Bearbeitungsgeschwindigkeit betrifft, werde ich die 100 Megapixel künftig nur dann einsetzen, wenn es wirklich einen klaren Mehrwert bringt.</p>
<div id="attachment_9860" style="width: 1510px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9860" class="wp-image-9860 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/09/Erfahrungsbericht-DJI-Mavic-4-Pro-3.jpg" alt="Morgenstimmung im isländischen Hochland" width="1500" height="1000" /><p id="caption-attachment-9860" class="wp-caption-text">Morgenstimmung im isländischen Hochland | DJI Mavic 4 Pro · 28 mm · f/5 · 1/15 s · ISO 100</p></div>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Bildqualität der Telekameras (70 mm und 168 mm)</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Diese beiden Brennweiten habe ich bis jetzt deutlich weniger eingesetzt als die Hauptkamera. Allerdings kenne und schätze ich das Einsatzgebiet der Brennweiten schon von der Mavic 3 Pro. Die Kameras liefern eine native Auflösung von 12 bzw. 12,5 Megapixel und lassen sich ebenfalls durch den Quad-Bayer-Sensor auf 48 bzw. 50 Megapixel umschalten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die 70-mm-Kamera war schon an der Mavic 3 Pro sehr gut. Hier habe ich kaum eine Veränderung festgestellt, und das deckt sich auch mit anderen Erfahrungen, die ich gelesen bzw. gehört habe. Die Bilder kommen hier im 4:3-Format. Beschnitten auf das 3:2-Format bleibt hier leider recht wenig Auflösung übrig. Für mich zu wenig, sodass ich sie eigentlich ausschließlich im 48-Megapixel-Modus verwende.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Brennweite eignet sich hervorragend, um Details zu fotografieren und einen weiteren Blickwinkel einer Landschaft zu bekommen. Auch im Video setze ich diese Brennweite sehr gerne ein, um eine zusätzliche Einstellung zu bekommen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für die 168-mm-Kamera gilt bezüglich der Auflösung das Gleiche wie schon für die 70-mm-Kamera. Ich verwende sie ausschließlich im 50-Megapixel-Modus. Im Vergleich zum Vorgängermodell ist die Bildqualität deutlich besser geworden. Früher habe ich diese Brennweite nur für dokumentarische Zwecke verwendet, mit der Mavic 4 Pro ist sie nun deutlich sinnvoller einsetzbar. Sie erreicht für mich zwar nicht ganz das Niveau der 70-mm-Kamera, liegt aber auf einem sehr guten Level und ist damit im fotografischen Alltag voll nutzbar. Ich freue mich schon, damit auch mehr Tieraufnahmen aus der Luft machen zu können, ohne das Tier zu stören.</p>
<div id="attachment_9861" style="width: 1510px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9861" class="wp-image-9861 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/09/Erfahrungsbericht-DJI-Mavic-4-Pro-4.jpg" alt="" width="1500" height="1000" /><p id="caption-attachment-9861" class="wp-caption-text">Flusslauf eines Gletscherflusses | DJI Mavic 4 Pro · 70 mm · f/2,8 · 1/320 s · ISO 100</p></div>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Flugeigenschaften und Reichweite der DJI Mavic 4 Pro</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Hier kann ich nur Positives berichten. Es erstaunt mich immer wieder, bei welchen Windgeschwindigkeiten diese kleinen Drohnen noch stabil in der Luft stehen. Die Mavic 4 Pro ist hier gefühlt nochmals etwas besser als ihre Vorgängerin. In Island, wo sich oft die spannendsten Lichtstimmungen bei stürmischem Wetter ergeben, war das ein weiterer Vorteil, und ich hatte in den meisten Situationen ein gutes Gefühl, die Drohne wieder heil nach Hause zu bringen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die maximale Geschwindigkeit ist um einige km/h gestiegen. Das hilft sowohl bei stürmischen Verhältnissen als auch beim Anfliegen von Locations, um schneller dort zu sein und keine Lichtsituation zu verpassen. Auch die Verbindungsstabilität hat sich spürbar verbessert, was besonders in den weiten Landschaften Islands ein Pluspunkt war.</p>
<p style="font-weight: 400;">Eine weitere positive Überraschung war die Lautstärke der Drohne. Sie ist hörbar leiser als die Mavic 3 Pro, welche wie eine aggressive Kampfhummel tönt. Für mich eine echte Verbesserung, um weniger Störungen zu verursachen. In Kombination mit dem 168-mm-Teleobjektiv sicher auch in der Tierfotografie sehr spannend.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Akkulaufzeit in der Praxis</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">51 Minuten Flugzeit gibt DJI an. Diese werden in der Praxis natürlich nicht erreicht, allerdings ist die Flugdauer spürbar gestiegen. Ich habe keine Messungen durchgeführt, würde den Unterschied zur Mavic 3 Pro aber mit etwa 5–10 Minuten beschreiben, was eine Gesamtflugzeit von etwa 35–40 Minuten ergibt. Das finde ich schon sehr gut und es ermöglicht in der Praxis einfach mehr Zeit in der Luft. Gerade bei tollen Lichtstimmungen kann ich die Situation besser ausnutzen und muss erst später wieder zurückkommen, um den Akku zu wechseln. Das Zurückfliegen, Akku wechseln und wieder an die Location fliegen kostet viel Zeit, und dann kann die Situation schon vorbei sein. Für mich wirklich eine tolle Verbesserung und mit ein Grund für den Wechsel.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Aufnahmen im Hochformat</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Bei der Mavic 4 Pro ist es jetzt möglich, die Kamera ins Hochformat zu schwenken. Da ich gerne im Hochformat fotografiere, habe ich mich darüber sehr gefreut und war gespannt, wie ich es in der Praxis einsetze. Leider hat die doch recht starke Begrenzung der Neigung die Freude schnell getrübt. In den meisten Situationen reicht der mögliche Schwenkbereich nach unten leider nicht aus, um den Bildausschnitt so zu wählen, wie ich es möchte. Deshalb habe ich diese Funktion dann doch nur sehr selten genutzt und meist das Bild wieder aus mehreren Querformat-Bildern gemacht, die ich nachher zusammensetze. Die Funktion wäre ein tolles Feature, aber so richtig durchdacht und praxisnah ist es nicht – zumindest für meinen Einsatz.</p>
<div id="attachment_9862" style="width: 1010px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9862" class="wp-image-9862 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/09/Erfahrungsbericht-DJI-Mavic-4-Pro-5.jpg" alt="" width="1000" height="1500" /><p id="caption-attachment-9862" class="wp-caption-text">Maelifell bei Sonnenaufgang | DJI Mavic 4 Pro · 28 mm · f/5 · 1/20 s · ISO 100</p></div>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>DJI RC Pro 2 Controller (Creator Combo) im Test</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Ich habe mich lange mit der Frage beschäftigt, welche Variante ich kaufen soll. Die Wahl lag zwischen der Fly More Combo und der Creator Combo. Mich hat die Größe und das zusätzliche Gewicht des Controllers abgeschreckt, besonders beim Gedanken daran, die Combo bei Wanderungen am Berg dabei zu haben. Schlussendlich habe ich mich doch für die Creator Combo und die größere Fernbedienung entschieden, und ich bin sehr froh darüber. Das große, helle Display ist ein Traum und hilft im hellen Sonnenschein, die Ausschnitte besser zu erkennen. Auch beim Filmen gibt es mir ein besseres Gefühl und es hilft, Schwenks sauberer zu fliegen.<br />
Etwas, das ich vor dem Kauf gar nicht bedacht habe, sind die zusätzlichen Tasten an der Fernbedienung. Ich kann damit beispielsweise Einstellungen der Belichtung viel schneller vornehmen und mir die Tasten individuell belegen. Hier nicht via Touchscreen durchs Menü zu gehen, ist ein echter Vorteil und spart Zeit.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Verbindung zwischen Drohne und Controller ist auch richtig gut und spürbar besser als bei der Mavic 3 Pro. Ob es hier einen Unterschied bei den verfügbaren Controllern gibt, weiß ich aber leider nicht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auch das in der Creator Combo inkludierte Schnellladegerät hat sich als großer Vorteil erwiesen. Ich hatte 3 Akkus mit auf Island und durch das zügige Laden musste ich mir um die Verfügbarkeit von Akkus nie Gedanken machen. Sobald ein Akku leer war, wurde er im Camper wieder geladen. Das ging gut.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die anderen Vorteile der Creator Combo waren für mich nicht so relevant bzw. eher vernachlässigbar.</p>
<p style="font-weight: 400;">Alleine die Fernbedienung rechtfertigt für mich den Kauf, und solltet ihr vor der gleichen Entscheidung wie ich stehen, kann ich euch die Creator Combo nur empfehlen.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Videoqualität der DJI Mavic 4 Pro</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Ich habe mit der neuen Drohne auch viel gefilmt. Sie bietet eine Vielzahl an tollen Features und auch eine Menge Verbesserungen im Vergleich zur Vorgängerin. Aus Mangel an Zeit liegen die Videos allerdings noch unbearbeitet auf der Festplatte. Eine wirkliche Einschätzung kann ich daher noch nicht geben. Der erste Eindruck der Bildqualität ist aber sehr positiv.</p>
<p style="font-weight: 400;">Hier muss man auch erwähnen, dass in der Mavic 4 Pro leider kein ProRes mehr verfügbar ist. Wie gut sich hier der neue ALL-I-Codec schlägt, muss sich erst zeigen.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Fazit – mein Eindruck zur DJI Mavic 4 Pro</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">DJI hat mit der Mavic 4 Pro richtig gute Arbeit geleistet. Die für mich wichtigsten Verbesserungen liegen in der Bildqualität und Auflösung aller drei Kameras, in der deutlich gestiegenen Akkulaufzeit, im Controller DJI RC Pro 2 und in den nochmals verbesserten Flugeigenschaften. Es gibt aber an allen Ecken Verbesserungen und Weiterentwicklungen, deren Summe den Kauf oder das Upgrade auf die Mavic 4 Pro für mich rechtfertigen. Ich habe jedenfalls den Eindruck, ein professionelles Kamerasystem am Himmel zu haben. Das gibt mir Vertrauen in meine Arbeit – und macht außerdem noch ziemlich viel Spaß.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/erfahrungsbericht-zur-dji-mavic-4-pro/">Mein Erfahrungsbericht zur DJI Mavic 4 Pro – Drohnenfotografie in Island</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
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		<title>Steinböcke fotografieren im Alpstein &#8211; Wildtierfotografie in der Schweizer Bergwelt</title>
		<link>https://www.roberthaasmann.com/steinboecke-fotografieren-alpstein/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=steinboecke-fotografieren-alpstein</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Haasmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 11:18:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tierfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Majestätisch thronen sie auf den Gipfeln und überblicken scheinbar mühelos ihr Reich. Mit ihren mächtigen Hörnern und ihrer imposanten Erscheinung sind sie zu Recht die Könige der Alpen. Und doch bewegen sie sich in steilstem Fels mit einer Eleganz, die jeden Bergsteiger staunen lässt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/steinboecke-fotografieren-alpstein/">Steinböcke fotografieren im Alpstein &#8211; Wildtierfotografie in der Schweizer Bergwelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div>
<h1 style="font-weight: 400;">Steinböcke fotografieren im Alpstein – Wildtierfotografie beim König der Alpen</h1>
<div id="attachment_9794" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9794" class="wp-image-9794 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-19.jpg" alt="Zwei Steinböcke im Alpstein bei Sonnenaufgang, Silhouetten im Gegenlicht mit Sonnenstern über der Schweizer Berglandschaft." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9794" class="wp-caption-text">Zwei Steinböcke im Alpstein bei Sonnenaufgang. | Nikon Z8 · 44 mm · f/22 · 1/800 s · ISO 1250</p></div>
<p>Majestätisch thronen sie auf den Gipfeln und überblicken scheinbar mühelos ihr Reich. Mit ihren mächtigen Hörnern und ihrer imposanten Erscheinung sind sie zu Recht die Könige der Alpen. Und doch bewegen sie sich in steilstem Fels mit einer Eleganz, die jeden Bergsteiger staunen lässt.</p>
</div>
<div>
<p>Seit ich in den Bergen unterwegs bin, faszinieren mich Steinböcke – kraftvoll, ruhig und perfekt an ihren Lebensraum angepasst. Es war wieder an der Zeit, ihnen zu begegnen – und sie vor die Linse zu bekommen. Der Alpstein mit seinen schroffen Gipfeln und spektakulären Ausblicken bietet die ideale Kulisse für die Wildtierfotografie. Also machte ich mich auf den Weg – ins Reich der Steinböcke.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Der Aufstieg in die Hitze und ein Abend voller Begegnungen</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Der Rucksack ist groß und schwer, und das Thermometer zeigt über 30 °C. Erst kurz vor Mittag brechen wir auf und starten unsere Wanderung vom Tal hinauf in die Bergwelt. Schon nach wenigen Metern bereuen wir, dass wir so spät losgegangen sind – die Sonne brennt gnadenlos.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Murmeltiere und ein erster Blick auf die Steinböcke</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Der Weg führt vorbei an saftigen Almen, auf die gerade die Kühe getrieben werden, um dort den Sommer zu verbringen. Überall am Wegrand blühen bunte, alpine Blumen, und weiter oben hören wir bereits das erste Pfeifen: Murmeltiere, die uns mit ihren schrillen Rufen warnen. Kurz darauf entdecken wir tatsächlich den ersten Steinbock – entspannt liegend in einer Wiese. Ein gutes Zeichen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nach fast dreieinhalb Stunden Aufstieg erreichen wir schließlich die Berghütte, die uns  als Ausgangspunkt dienen soll. Wir beziehen unser Zimmer – mit herrlichem Blick auf die zerklüfteten Gipfel des Alpsteins.</p>
<div id="attachment_9798" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9798" class="wp-image-9798 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-11.jpg" alt="Das Reich der Steinböcke. Blick auf die zerklüfteten Gipfel des Alpsteins." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9798" class="wp-caption-text">Die schroffen Gipfel und steilen Felswände des Alpsteins sind der perfekte Lebensraum für die Steinböcke. | Nikon Z8 · 30 mm · f/13 · 1/50 s · ISO 64</p></div>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Magisches Abendlicht und 20 Steinböcke vor der Linse</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Nach dem Abendessen machen wir uns auf die Suche nach den Steinböcken. In den Hängen rund um die Hütte ist zunächst nichts zu sehen. Also folgen wir den Bergpfaden weiter. Plötzlich hören wir, wie oberhalb von uns Steine ins Rollen geraten. Und dann sehen wir ihn: ein Steinbock, der mit beeindruckender Leichtigkeit über das steile, wegelose Gelände auf uns zu kommt. Doch er ist nicht allein – hinter ihm folgt eine ganze Gruppe, darunter mehrere stattliche, imposante Böcke.</p>
<p style="font-weight: 400;">Im besten Abendlicht stehen auf einmal rund 20 Steinböcke vor uns. Einige der jüngeren Tiere liefern sich spielerische Kämpfe, schlagen die Hörner aneinander und messen ihre Kräfte. Andere fressen genüsslich die frischen Kräuter der Almwiesen. Teilweise kommen sie so nahe, dass ich das Teleobjektiv gegen ein Weitwinkel tausche, um sie gemeinsam mit der Landschaft ins Bild zu setzen. Es ist einfach traumhaft.</p>
<div id="attachment_9799" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9799" class="wp-image-9799 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-3.jpg" alt="Ein Steinbock lugt hinter einem Felsen hervor und hat die Zunge ausgestreckt." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9799" class="wp-caption-text">Steinbock mit Grimasse. | Nikon Z8 · 560 mm · f/8 · 1/3200 s · ISO 2000</p></div>
<div id="attachment_9800" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9800" class="wp-image-9800 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-1.jpg" alt="Zwei Steinböcke im Alpstein beim Kräftemessen, aufgerichtet im Kampfspiel an steilem Felshang." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9800" class="wp-caption-text">Zwei Steinböcke im Alpstein beim Kräftemessen. | Nikon Z8 · 560 mm · f/8 · 1/4000 s · ISO 2000</p></div>
<div id="attachment_9802" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9802" class="wp-image-9802 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-4.jpg" alt="Zwei Steinböcke im Alpstein beim Kräftemessen auf einer grünen Wiese." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9802" class="wp-caption-text">Zwei Steinböcke im Alpstein beim Kräftemessen auf einer grünen Wiese. | Nikon Z8 · 370 mm · f/7,1 · 1/400 s · ISO 1600</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Als sich die erste Gruppe langsam in Richtung Tal zurückzieht, kommt von oben schon die nächste – im Laufschritt über die Felswände. Wir fotografieren lange, ohne Zeitgefühl. Die Sonne ist inzwischen hinter den Berggipfeln verschwunden, der Himmel leuchtet in warmen Farben, und einige der großen Böcke grasen friedlich auf einer Wiese. Das sanfte Abendlicht und das eindrucksvolle Bergpanorama der Schweizer Alpen machen die Szene perfekt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Irgendwann ist es zu dunkel zum Fotografieren, und wir kehren zur Hütte zurück. Ich bin sprachlos – und überglücklich. Mit so einem Abend hatte ich wirklich nicht gerechnet.</p>
<div id="attachment_9803" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9803" class="wp-image-9803 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-5.jpg" alt="Ein Steinbock in seinem Lebensraum. Stehend auf einer Almwiese mit Blick auf die umliegenden Gipfel des Alpsteins." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9803" class="wp-caption-text">Der König der Alpen blickt hinunter in sein Reich. | Nikon Z8 · 100 mm · f/7,1 · 1/400 s · ISO 1000</p></div>
<div id="attachment_9804" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9804" class="wp-image-9804 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-6.jpg" alt="Ein Steinbock steht auf einer blühenden Alpweide im Abendlicht, vor der Kulisse sanft verblassender Bergsilhouetten im Dunst." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9804" class="wp-caption-text">Ein Steinbock im letzten Licht mit Blick auf die fernen Berggipfel. | Nikon Z8 · 100 mm · f/7,1 · 1/100 s · ISO 1000</p></div>
<div id="attachment_9805" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9805" class="wp-image-9805 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-7.jpg" alt="Drei große Steinböcke auf einer Almwiese im warmen Abendlicht. Hinten die Bergkulisse der Schweizer Bergwelt." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9805" class="wp-caption-text">Drei Steinböcke im Abendlicht vor den Gipfeln der Bergwelt. | Nikon Z8 · 94 mm · f/5 · 1/160 s · ISO 1250</p></div>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Frühmorgens in den Bergen – Steinböcke im Sonnenaufgang</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Nach einer kurzen Nacht klingelt um vier Uhr der Wecker. Draußen ist es noch dunkel, nur ein orange-gelber Schimmer am Horizont kündigt den neuen Tag an. Als ich das Fenster öffne, höre ich ein eindrückliches Knacken – das Aufeinanderprallen der Hörner. Die Steinböcke sind also in der Nähe geblieben. Nichts wie raus!</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir müssen nicht lange suchen: Die Gruppe vom Vorabend grast nur wenige Minuten entfernt. Wieder ergeben sich wunderbare Motive – dieses Mal im zarten Licht des Sonnenaufgangs. Steinböcke vor der imposanten Kulisse des Alpsteins, in warmes Licht getaucht – ein Anblick, der die Müdigkeit und die schwere des gestrigen Aufstiegs sofort vergessen lässt. Was für ein Start in den Tag!</p>
<div id="attachment_9806" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9806" class="wp-image-9806 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-8.jpg" alt="Drei Steinböcke als Silhouetten bei Sonnenraufgang im Alpstein, vor farbigem Himmel in Blau-Orange." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9806" class="wp-caption-text">Drei Steinböcke im Alpstein bei Sonnenaufgang – die Silhouetten zeichnen sich deutlich vor dem farbenprächtigen Morgenhimmel ab. | Nikon Z8 · 64 mm · f/5 · 1/8000 s · ISO 1600</p></div>
<div id="attachment_9808" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9808" class="wp-image-9808 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-9.jpg" alt="Vier Steinböcke als Silhouetten bei Sonnenaufgang im Alpstein, vor farbigem Himmel in Blau-Orange." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9808" class="wp-caption-text">Vier Steinböcke im Alpstein bei Sonnenaufgang. | Nikon Z8 · 26 mm · f/5 · 1/4000 s · ISO 1600</p></div>
<div id="attachment_9811" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9811" class="wp-image-9811 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-10.jpg" alt="Zwei Steinböcke im Licht der Morgensonne." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9811" class="wp-caption-text">Zwei Steinböcke im Licht der Morgensonne. | Nikon Z8 · 270 mm · f/6,3 · 1/640 s · ISO 1000</p></div>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Kurz zurück im Tal – und gleich wieder rauf</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Am liebsten wären wir noch eine Nacht geblieben, aber die Hütte ist komplett ausgebucht. Also machen wir uns nach dem Frühstück schweren Herzens auf den Rückweg ins Tal. Kaum am Auto angekommen, ist klar: Wir müssen wiederkommen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nur wenige Tage später stehen wir erneut oben. Diesmal genießen wir den Ausblick bewusst: Der Säntis thront über allem, daneben der Altmann und der Blick reicht hinunter zum Seealpsee. In der Ferne sind der Hohe Kasten und die Ebenalp zu erkennen, und hinter uns ragen die Churfirsten über dem Toggenburg in den Himmel. Die Fernsicht reicht bis zum Bodensee – ein beeindruckendes 360-Grad-Panorama.</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Steinböcke im letzten Licht des Tages</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Wir warten lange, beobachten, wie die Sonne langsam untergeht und färben den Himmel in warme Töne. Kein Steinbock weit und breit. Gerade wollen wir schlafen gehen, als wir erneut das Geräusch rollender Steine hören. Ein vertrautes Geräusch.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und tatsächlich: Eine Gruppe von über 20 Steinböcken läuft den Hang hinab – direkt auf uns zu. Wir positionieren uns so, dass die Tiere vor dem leuchtenden Himmel und den Bergsilhouetten vorbeiziehen. Einige Steinböcke laufen beinahe wie bestellt durchs Bild. Es ist bereits sehr dunkel, ich muss mit hohen ISO-Werten fotografieren – aber das Motiv ist es mehr als wert. Die Stimmung ist magisch.</p>
<div id="attachment_9813" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9813" class="wp-image-9813 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-12.jpg" alt="Zwei Alpensteinböcke stehen zwischen Felsen hoch oben in den Bergen. Im Hintergrund erstreckt sich eine dramatische Berglandschaft bei sanftem Abendlicht mit rosa-blauem Himmel." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9813" class="wp-caption-text">Nach Sonnenuntergang kommen sie die Felswand heruntergelaufen. | Nikon Z8 · 38 mm · f/7,1 · 1/640 s · ISO 3200</p></div>
<div id="attachment_9814" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9814" class="wp-image-9814 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-13.jpg" alt="Ein Steinbock läuft zwischen Felsen hoch oben in den Bergen. Im Hintergrund erstreckt sich eine dramatische Berglandschaft bei sanftem Abendlicht mit rosa-blauem Himmel." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9814" class="wp-caption-text">Ein Steinbock im letzten Licht des Tages mit Blick auf die Gipfel des Alpsteins. | Nikon Z8 · 51 mm · f/8 · 1/200 s · ISO 4000</p></div>
<div id="attachment_9815" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9815" class="wp-image-9815 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-14.jpg" alt="Eine Gruppe Steinböcke über dem Tal im Alpstein." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9815" class="wp-caption-text">Hoch über dem Tal: Eine Gruppe Steinböcke im letzten Licht des Tages mit vor den Gipfeln des Alpsteins. | Nikon Z8 · 24  mm · f/7,1 · 1/160 s · ISO 4000</p></div>
<div id="attachment_9816" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9816" class="wp-image-9816 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-15.jpg" alt="Zwei Steinböcke stehen zwischen Felsen hoch oben in den Bergen. Im Hintergrund erstreckt sich eine dramatische Berglandschaft bei sanftem Abendlicht mit rosa-blauem Himmel." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9816" class="wp-caption-text">Ein Moment der Nähe und ein kurzer Blick in die Kamera. | Nikon Z8 · 36 mm · f/7,1 · 1/80 s · ISO 4000</p></div>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Silhouetten im Gegenlicht – ein perfekter Abschluss</strong></h2>
<p style="font-weight: 400;">Auch am nächsten Morgen sind wir lange vor Sonnenaufgang draußen. Wieder dauert es nicht lange, bis wir auf die Steinböcke treffen. Es entstehen eindrucksvolle Gegenlichtaufnahmen – mit leuchtenden Konturen, Nebelschleiern im Tal und der aufgehenden Sonne im Hintergrund.</p>
<p style="font-weight: 400;">Als besonderes Highlight positionieren sich mehrere Tiere so, dass ich sie als Silhouetten mit einem Sonnenstern im Bild festhalten kann. Besser kann ein Fotomorgen kaum sein.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mit einem breiten Lächeln und voller Eindrücke machen wir uns auf den Rückweg ins Tal. Diese Tage waren mehr als ich erwartet hatte – intensives Naturerlebnis, viele großartige Fotomotive und ein Gefühl tiefer Dankbarkeit.</p>
<div id="attachment_9818" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9818" class="wp-image-9818 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-16.jpg" alt="Steinbock im Alpstein bei Sonnenaufgang, Silhouetten im Gegenlicht mit aufgehender Sonne." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9818" class="wp-caption-text">Ein neuer Tag beginnt. Steinbock Silhouette im Sonnenaufgang. | Nikon Z8 · 120 mm · f/5,6 · 1/5000 s · ISO 2000</p></div>
<div id="attachment_9819" style="width: 843px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9819" class="wp-image-9819 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-17.jpg" alt="Steinbock im Alpstein bei Sonnenaufgang, Silhouetten im Gegenlicht mit aufgehender Sonne." width="833" height="1250" /><p id="caption-attachment-9819" class="wp-caption-text">Ein perfekter Moment. Zu Sonnenaufgang Luft der junge Steinbock direkt in die Kamera. | Nikon Z8 · 66 mm · f/5,6 · 1/4000 s · ISO 1600</p></div>
<div id="attachment_9820" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9820" class="wp-image-9820 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-18.jpg" alt="Drei Steinböcke in den Schweizer Alpen bei Sonnenaufgang, Silhouetten im Gegenlicht mit aufgehender Sonne." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9820" class="wp-caption-text">Drei Steinböcke vor der aufgehenden Sonne im Alpstein. | Nikon Z8 · 54 mm · f/5,6 · 1/4000 s · ISO 1600</p></div>
<div id="attachment_9821" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9821" class="wp-image-9821 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/06/Steinboecke-fotografieren-Alpstein-20.jpg" alt="Drei Steinböcke im Alpstein bei Sonnenaufgang, Silhouetten im Gegenlicht mit Sonnenstern über der Schweizer Berglandschaft." width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9821" class="wp-caption-text">Steinbock-Silhouetten im Gegenlicht mit Sonnenstern. | Nikon Z8 · 44 mm · f/22 · 1/800 s · ISO 1250</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Die Tage im Alpstein haben mir wieder einmal gezeigt, warum ich die Wildtierfotografie so liebe – besonders, wenn es um die majestätischen Steinböcke geht. Wer sich ebenfalls für Steinböcke fotografieren im Alpstein oder allgemein für Wildtier- und Landschaftsfotografie in der Schweiz interessiert, findet in meiner <a href="https://www.roberthaasmann.com/galleries/schweiz/">Galerie Schweiz</a> weitere Eindrücke: von alpinen Landschaften über Begegnungen mit Tieren bis hin zu stimmungsvollen Aufnahmen aus dem Alpstein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Alles, was du über die Steinbock-Fotografie im Alpstein wissen musst</h2>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Wann hat man die besten Chancen, Steinböcke im Alpstein zu sehen?</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Die besten Chancen, Steinböcke zu sehen, hat man in den frühen Morgenstunden oder in den Abendstunden, wenn die Tiere am aktivsten sind. Im Frühsommer kann man sie auch in der Nähe von Berghütten oder Almen beobachten.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Welche Fotoausrüstung ist für die Steinbock-Fotografie empfehlenswert?</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Ein Teleobjektiv mit mindestens 300 mm Brennweite ist ideal, um Steinböcke aus der Entfernung zu fotografieren. Wenn die Tiere weiter weg sind oder an unzugänglichen Stellen kann man auch 600 mm gut einsetzen. Weitwinkelobjektive eignen sich hervorragend, wenn sich die Tiere in die Landschaft einfügen lassen. Lichtstarke Objektive sind besonders hilfreich für Aufnahmen in der Dämmerung.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Wo genau im Alpstein kann man Steinböcke fotografieren?</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Besonders gute Fotomöglichkeiten bieten die Regionen rund um Altmann, Rotsteinpass und Säntis. Oft kann man sie gut von den angelegten Wanderwegen aus beobachten.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Wie lange muss man ansteigen, um Steinböcke zu fotografieren?</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Die meisten Fotospots im Alpstein sind nur zu Fuß erreichbar, was in der Regel mehrstündige Anstiege erfordert. Dafür sind eine gute Fitness und teils Trittsicherheit wichtig. Einige Gipfel lassen sich jedoch auch mit einer Bahn erreichen, was dir den Anstieg aus dem Tal ersparen kann und dir mehr Energie für die Fotografie selbst gibt.</p>
<h3 style="font-weight: 400;"><strong>Kann man auch andere Tiere im Alpstein fotografieren?</strong></h3>
<p style="font-weight: 400;">Ja, neben den Steinböcken bieten die Alpstein-Berge auch eine große Vielfalt an anderen Wildtieren wie Gämsen, Murmeltiere und verschiedenen Vogelarten. Während meines Aufenthalts konnte ich mehrmals einen Steinadler beobachten.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/steinboecke-fotografieren-alpstein/">Steinböcke fotografieren im Alpstein &#8211; Wildtierfotografie in der Schweizer Bergwelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
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		<title>Winter Wonderland in Finnland</title>
		<link>https://www.roberthaasmann.com/winter-wonderland-in-finnland/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=winter-wonderland-in-finnland</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Haasmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2025 12:37:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landschaftsfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz vor dem Jahreswechsel machten wir uns wieder einmal auf den Weg nach Finnland. Eine 3-tägige Autofahrt liegt vor uns und trotzdem ist die Vorfreude riesig. Es gibt für mich einfach nur wenige Orte an denen man den richtigen Winter so erleben kann wie in Finnisch Lappland.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/winter-wonderland-in-finnland/">Winter Wonderland in Finnland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9757" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9757" class="wp-image-9757 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-15.jpg" alt="Verschneite Landschaft im Riisitunturi Nationalpark" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9757" class="wp-caption-text">Verschneite Landschaft im Riisitunturi Nationalpark</p></div>
<h1>Winter Wonderland in Finnisch Lappland</h1>
<p style="font-weight: 400;">Kurz vor dem Jahreswechsel machten wir uns wieder einmal auf den Weg nach Finnland. Eine 3-tägige Autofahrt liegt vor uns und trotzdem ist die Vorfreude riesig. Es gibt für mich einfach nur wenige Orte an denen man den richtigen Winter so erleben kann wie in <a href="https://www.visitfinland.com/de/reiseziele/lappland/">Finnisch Lappland</a>. Außerdem sind wir dieses Mal nicht alleine unterwegs, Freunde begleiten uns und ich freue mich auf die gemeinsame Zeit.</p>
<p style="font-weight: 400;">Seit Tagen beobachte ich von zuhause aus die Schneelage in der Region über Webcams. Leider war es viel zu warm und dadurch konnte sich der dicke Schneemantel der sonst immer die Bäume einhüllt nicht bilden. Diese Wärmeperioden kommen mittlerweile immer öfter auch im Hochwinter hier oben vor… Bei unserer Ankunft waren die Bäume zumindest mit einer leichten Schneeschicht bedeckt und so kam schnell ein „Winterfeeling“ bei unseren ersten Wanderungen auf.</p>
<div id="attachment_9758" style="width: 843px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9758" class="wp-image-9758 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-1.jpg" alt="Myllykoski-Mühle im Oulanka-Nationalpark" width="833" height="1250" /><p id="caption-attachment-9758" class="wp-caption-text">Mühle im Oulanka-Nationalpark</p></div>
<div id="attachment_9759" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9759" class="wp-image-9759 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-2.jpg" alt="Sonnenuntergang in Lappland" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9759" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang in Lappland</p></div>
<h2>Der Start ins neue Jahr &#8211; mit Nordlicht, Schnee und Kälte</h2>
<p style="font-weight: 400;">Das neue Jahr startete dann auch gleich mit einem gewaltigen Feuerwerk. Das Nordlicht tanzte in den unterschiedlichsten Farben über uns. Was für ein vielversprechender Start in das neue Jahr.</p>
<p style="font-weight: 400;">Es wurde eisig kalt in den folgenden Tagen und die Temperaturen kratzten an der -30°C Marke. Dadurch wurde auch die Frostschicht an den Bäumen von Tag zu Tag dicker und die Landschaft wurde immer mehr zum Winter Wonderland. Wir verbrachten einige Tage im Riisitunturi Nationalpark und hatten traumhafte Bedingungen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Hier am Polarkreis sind die Tage sind kurz im Winter und die Sonne schafft es zu Beginn unserer Reise keine 3 Stunden über den Horizont. Sonnenauf- und Sonnenuntergang verschmelzen miteinander und schon Stunden davor bzw. danach erscheint alles in märchenhaften Pastelltönen. Das Winter Wonderland ist ein Traum für Fotografen aber ich genieße es auch hier unterwegs sein zu können und alles aufzusaugen. Mit den Schneeschuhen durch die unberührte Winterlandschaft zu stapfen, das knirschen des Schnees, die Kälte zu spüren und am Abend in unser Haus das abgelegen im Wald liegt zurückzukommen und direkten Blick auf den zugefrorenen See bietet. Das Feuer im Kamin und die Sauna am Abend. All das macht das „Winter-Wonderland-Feeling“ perfekt.</p>
<div id="attachment_9766" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9766" class="wp-image-9766 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-16.jpg" alt="Nebel über gefrorenem See in Posio" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9766" class="wp-caption-text">Nebel legt sich über den gefrorenen See</p></div>
<div id="attachment_9765" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9765" class="wp-image-9765 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-14.jpg" alt="Warmes Licht verzaubert das Winter Wonderland" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9765" class="wp-caption-text">Warmes Licht verzaubert das Winter Wonderland</p></div>
<div id="attachment_9764" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9764" class="wp-image-9764 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-13.jpg" alt="Sonnenstrahlen berühren die Baumspitzen" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9764" class="wp-caption-text">Sonnenstrahlen berühren die Baumspitzen</p></div>
<div id="attachment_9763" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9763" class="wp-image-9763 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-12.jpg" alt="Sonnenuntergang, See, Wald, Posio, Lappland" width="1250" height="717" /><p id="caption-attachment-9763" class="wp-caption-text">Blick von unserem Haus auf den gefrorenen See</p></div>
<div id="attachment_9762" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9762" class="wp-image-9762 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-10.jpg" alt="Mond über Winter Wonderland, Riisitunturi Nationalpark" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9762" class="wp-caption-text">Der Mond über dem Winter Wonderland</p></div>
<div id="attachment_9761" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9761" class="wp-image-9761 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-9.jpg" alt="Verschneite Landschaft im Riisitunturi Nationalpark" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9761" class="wp-caption-text">Es wird kalt und Winterlicht. Langsam sieht es auch wie im Winter Wonderland</p></div>
<div id="attachment_9760" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9760" class="wp-image-9760 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-8.jpg" alt="Baumspitzen im letzten Licht" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9760" class="wp-caption-text">Baumspitzen im letzten Licht</p></div>
<h2>Nordlicht im Riisitunturi Nationalpark</h2>
<p style="font-weight: 400;">Und dann war da noch diese eine Nacht. Der Himmel war wolkenlos und die Vorhersage für die Nordlichter sah auch ganz gut aus. Also machten wir uns am Abend nochmals auf in den Riisitunturi Nationalpark. Schon bei unserer Ankunft konnten wir einen starken Nordlichtbogen sehen und während wir dem Weg durch den dichteren Teil des Waldes folgenden wurde es immer stärker. Schnell packte ich die Kamera aus und legte los. Es war eine dieser Nordlicht-Shows die man nicht täglich erlebt, mit Nordlichtern in allen Formen und Farben die man sich nur wünschen kann. Und das alles noch in dieser traumhaften Landschaft erleben zu dürfen war ein absolutes Highlight.</p>
<div id="attachment_9767" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9767" class="wp-image-9767 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-5.jpg" alt="Nordlicht im Winter Wonderland, Riisitunturi Nationalpark " width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9767" class="wp-caption-text">Nordlicht über der tiefverschneiten Winterlandschaft</p></div>
<div id="attachment_9768" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9768" class="wp-image-9768 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-7.jpg" alt="Nordlicht im winterlichen Riisitunturi Nationalpark" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9768" class="wp-caption-text">In den buntesten Farben tanzte das Nordlicht über den verschneiten Bäumen im Riisitunturi Nationalpark</p></div>
<div id="attachment_9769" style="width: 843px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9769" class="wp-image-9769 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-6.jpg" alt="Nordlicht über den Bäumen Lapplands" width="833" height="1250" /><p id="caption-attachment-9769" class="wp-caption-text">traumhafte Nordlichter über der Winterlandschaft</p></div>
<h2>Vogelfotografie im winterlichen Lappland</h2>
<p style="font-weight: 400;">In der Gegend gibt es einige tolle Möglichkeiten Vögel zu fotografieren und das haben wir uns natürlich auch dieses Mal nicht entgehen lassen. Besonders genial finde ich die Unglückshäher. Sie haben so eine tolle Ausstrahlung und ich finde sie wunderschön. Aber auch die Wasseramseln machen viel Spaß und die Zeit an den Stromschnellen, wo sie unterwegs sind, vergeht wie im Flug.</p>
<div id="attachment_9770" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9770" class="wp-image-9770 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-3.jpg" alt="Unglückshäher in Winterlandschaft" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9770" class="wp-caption-text">Unglückshäher in Winterlandschaft</p></div>
<div id="attachment_9771" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9771" class="wp-image-9771 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-4.jpg" alt="Unglückshäher in Winterlandschaft" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9771" class="wp-caption-text">Unglückshäher in Winterlandschaft</p></div>
<div id="attachment_9772" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9772" class="wp-image-9772 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-11.jpg" alt="Gimpel im Schnee" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9772" class="wp-caption-text">Ein Gimpel</p></div>
<div id="attachment_9773" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9773" class="wp-image-9773 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-17.jpg" alt="Wasseramsel am Fluss" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9773" class="wp-caption-text">Eine Wasseramsel an einer der wenigen offenen Wasserstellen.</p></div>
<div id="attachment_9774" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9774" class="wp-image-9774 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2025/01/Finnland-Winter-18.jpg" alt="Wasseramsel am Eis" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9774" class="wp-caption-text">Wasseramsel am Eis</p></div>
<p style="font-weight: 400;">Es war eine geniale Zeit in Finnlands Norden und wir haben es richtig toll erwischt. Auch ohne die dick eingehüllten Tikky-Bäume war das Winter Wonderland wunderschön und ich komm beim durchsehen meiner Bilder sofort wieder ins Träumen. Natürlich werde ich wieder kommen, es fühlt sich einfach viel zu gut an hier unterwegs zu sein. Besonders da die Winter in unseren Breiten immer milder werden und ich Winter und Kälte einfach liebe.</p>
<p>Mehr Bilder aus Finnland gibt&#8217;s in meiner Galerie: <a href="https://www.roberthaasmann.com/galleries/finnland/">Galerie Finnland</a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/winter-wonderland-in-finnland/">Winter Wonderland in Finnland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
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		<title>Jahresrückblick 2024</title>
		<link>https://www.roberthaasmann.com/jahresrueckblick-2024/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=jahresrueckblick-2024</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Haasmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Dec 2024 10:14:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturfotografie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.roberthaasmann.com/?p=9727</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Jahr 2024 lasse ich mit einem breiten Lächeln Revue passieren. Es war ein Jahr voller unvergesslicher Erlebnisse, das meinen Horizont erweitert und mich an lang ersehnte Orte geführt hat – wie die Wüste im Oman oder den Pamir in Tadschikistan.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/jahresrueckblick-2024/">Jahresrückblick 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9729" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-18.jpg" alt="Moschusochse bei Vollmond" width="1250" height="833" /></h1>
<h1>Jahresrückblick 2024 &#8211; Fotografieren und Filmen</h1>
<p>Das Jahr 2024 lasse ich mit einem breiten Lächeln Revue passieren. Es war ein Jahr voller unvergesslicher Erlebnisse, das meinen Horizont erweitert und mich an lang ersehnte Orte geführt hat – wie die Wüste im Oman oder den Pamir in Tadschikistan. Neben der Fotografie rückte heuer das Filmen stärker in den Fokus, und ich plane, diesen Schwerpunkt im kommenden Jahr weiter auszubauen.</p>
<p>2024 war ein reiseintensives Jahr, das wenig Raum für die heimische Natur ließ. Doch dafür konnte ich erneut mehrere Monate in Norwegen verbringen und die spektakuläre Landschaft dort in vollen Zügen genießen. Rückblickend war das Jahr für mich sowohl beruflich als auch privat ein großer Erfolg.</p>
<h2>Winter 2024 &#8211; Start in der Wüste</h2>
<p>Das Jahr begann für mich in Muscat, im Oman. Dieses wunderbare Land hat mich mit seiner Weite und der Schönheit der Wüste genauso begeistert wie mit den herzlichen Begegnungen mit den Menschen. Zu dieser Reise habe ich einen eigenen Blogartikel geschrieben: <a href="https://www.roberthaasmann.com/oman-wuestenabenteuer/">Blog Oman</a></p>
<p>Im Anschluss folgten auch in diesem Jahr wieder die Nordlichtfotoreisen nach Nordnorwegen. Das 12. Jahr in Folge ging es auf die Lofoten und danach auf die Insel Senja.</p>
<p>Mitte März stand eine weitere Fotoreise auf dem Programm: Es ging in den hohen Norden nach Varanger. Dort konnte ich mit einer großartigen Gruppe Puffins im Schnee und weitere Wintergäste der Küste fotografieren. Diese Reise war neu im Programm, und ich freue mich schon darauf, im kommenden März wieder vor Ort zu sein – diesmal mit zwei aufeinanderfolgenden Gruppen.</p>
<div id="attachment_9730" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9730" class="size-full wp-image-9730" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-1.jpg" alt="Wüste im Oman" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9730" class="wp-caption-text">Sanddünen in Wüste, Oman</p></div>
<div id="attachment_9731" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9731" class="size-full wp-image-9731" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-2.jpg" alt="" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9731" class="wp-caption-text">Sanddünen in der Wüste Rub Al Khali, Oman</p></div>
<div id="attachment_9732" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9732" class="size-full wp-image-9732" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-3.jpg" alt="Lofoten" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9732" class="wp-caption-text">Blick auf Flakstad und Skagsanden Beach, Lofoten</p></div>
<div id="attachment_9733" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9733" class="size-full wp-image-9733" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-4.jpg" alt="Lofoten" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9733" class="wp-caption-text">Strand von Uttakleiv, Lofoten</p></div>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9734" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-5.jpg" alt="Senja" width="833" height="1250" /></h2>
<div id="attachment_9735" style="width: 843px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9735" class="size-full wp-image-9735" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-6.jpg" alt="Nordnorwegen" width="833" height="1250" /><p id="caption-attachment-9735" class="wp-caption-text">Nordnorwegen</p></div>
<div id="attachment_9736" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9736" class="size-full wp-image-9736" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-7.jpg" alt="Anflug" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9736" class="wp-caption-text">Krähenscharben (Phalacrocorax aristotelis), im Schnee, Insel Hornoya, Hornøya, Vardø, Varanger Halbinsel, Troms og Finnmark, Norwegen</p></div>
<div id="attachment_9737" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9737" class="size-full wp-image-9737" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-8.jpg" alt="" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9737" class="wp-caption-text">Papageitaucher im Flug, Insel Hornoya, Hornøya, Varanger Halbinsel, Troms og Finnmark, Norwegen</p></div>
<h2>Frühling 2024 &#8211; Filmen in Kroatien</h2>
<p>Im Mai führte mich mein Weg nach Kroatien. Freunde von mir arbeiten aktuell an einer „Universum“-Produktion über Kroatiens Küste, und ich hatte die Gelegenheit, bei einem Dreh dabei zu sein. Dadurch konnte ich nicht nur wertvolle Einblicke in die Abläufe und Technik gewinnen, sondern auch einige der schönsten Naturorte des Landes kennenlernen. Es ist sicher, dass ich bald wieder nach Kroatien zurückkehren werde.</p>
<p>Die Fotoreisen zu den <a href="https://www.naturfotowerkstatt.at/fotoreisen/bären-in-slowenien/">Braunbären in Slowenien</a> gehören seit vielen Jahren zu meinem festen Programm. Dieses Jahr war besonders spektakulär: Wir hatten außergewöhnlich viele Bärensichtungen, und das absolute Highlight war eine Bärenmutter mit ihrem kleinen Nachwuchs.</p>
<div id="attachment_9738" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9738" class="size-full wp-image-9738" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-9.jpg" alt="Krka Wasserfälle, Kroatien" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9738" class="wp-caption-text">Krka Wasserfall, Kroatien</p></div>
<div id="attachment_9739" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9739" class="size-full wp-image-9739" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-10.jpg" alt="Blick auf Hvar, Kroatien" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9739" class="wp-caption-text">Blick auf Altstadt von Hvar bei Sonnenuntergang, Kroatien</p></div>
<div id="attachment_9740" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9740" class="size-full wp-image-9740" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-11.jpg" alt="Junger Bär" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9740" class="wp-caption-text">Junger Bär, Slowenien</p></div>
<div id="attachment_9741" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9741" class="size-full wp-image-9741" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-12.jpg" alt="Bärenmutter mit Nachwuchs, Slowenien" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9741" class="wp-caption-text">Bärenmutter mit Nachwuchs, Slowenien</p></div>
<div id="attachment_9742" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9742" class="size-full wp-image-9742" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-13.jpg" alt="Babybär, Slowenien" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9742" class="wp-caption-text">Babybär, Slowenien</p></div>
<h2>Sommer 2024 &#8211; mit dem Camper in Norwegen</h2>
<p>Anfang des Sommers packten wir unseren Camper und machten uns auf den Weg nach Norden. Den Sommer und Teile des Herbstes verbrachten wir in Norwegen und erlebten dort eine unvergessliche Zeit. Wir reisten bis in den äußersten Nordosten nach Varanger, um die Region auch einmal im Sommer kennenzulernen. Während der Mitternachtssonne verbrachten wir mehrere Wochen auf den Lofoten. Obwohl dies die absolute Hauptsaison ist und wir Hotspots zu solchen Zeiten normalerweise meiden, hatten wir eine fantastische Zeit. Wir wanderten auf weniger bekannten Bergen, erkundeten die Fjordwelt mit dem Kajak und zelteten an der ruhigen Außenküste der Lofoten. Im September wurden wir dort mit dem ersten Nordlicht der Saison belohnt.</p>
<p>Ende September leitete ich meine <a href="https://www.roberthaasmann.com/fotoreise-moschusochsen-im-herbst/">Fotoreise zu den Moschusochsen</a> im Dovrefjell. Im Anschluss folgten zwei großartige Wochen auf der Suche nach wilden Bergrentieren im Forollhogna-Nationalpark.</p>
<div id="attachment_9743" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9743" class="size-full wp-image-9743" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-14.jpg" alt="Varanger Küste, Norwegen" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9743" class="wp-caption-text">Bunte Küste auf der Varanger Halbinsel, Finnmark, Norwegen</p></div>
<div id="attachment_9744" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9744" class="size-full wp-image-9744" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-15.jpg" alt="Zwei Kayaks, Lofoten, Norwegen" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9744" class="wp-caption-text">Mit den Kayaks auf den Lofoten</p></div>
<div id="attachment_9745" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9745" class="wp-image-9745 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-16.jpg" alt="Zelt am Horseid Beach, Lofoten, Norwegen" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9745" class="wp-caption-text">Mit dem Zelt an einem einsamen Strand der Lofoten</p></div>
<div id="attachment_9746" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9746" class="size-full wp-image-9746" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-17.jpg" alt="Camper bei Sonnenuntergang, Lofoten" width="1250" height="936" /><p id="caption-attachment-9746" class="wp-caption-text">Mit dem Camper auf den Lofoten</p></div>
<h2>Herbst 2024 &#8211; Auf in den Pamir, auf in ein neues Abenteuer</h2>
<p>Im Spätherbst stand dann die Island-Fotoreise auf dem Programm. Island zeigte sich von seiner besten Seite: mit beeindruckenden Lichtstimmungen und zauberhaftem Nordlicht. Eine Reise, die allen Teilnehmern in Erinnerung bleiben wird.</p>
<p>Ein echtes Highlight wartete Mitte November, als es für einen Dreh fast vier Wochen lang in den Pamir nach Tadschikistan ging. Zuerst filmte ich die Brunft der Markhor im Panj-Tal an der afghanischen Grenze. Anschließend folgte die Brunft der Marco-Polo-Schafe auf der Hochfläche des Pamirs. Unser Camp lag auf fast 4200 Metern Höhe, und die Temperaturen fielen bis auf eisige -44°C. Doch die atemberaubende Landschaft ließ die schwierigen Bedingungen schnell vergessen. Es war ein außergewöhnliches Abenteuer und ein Erlebnis, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.</p>
<div id="attachment_9749" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9749" class="wp-image-9749 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-20.jpg" alt="Küste bei Arnarstapi, Island" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9749" class="wp-caption-text">Küste bei Arnarstapi, Island</p></div>
<div id="attachment_9750" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9750" class="wp-image-9750 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-21.jpg" alt="Nordlicht über den Eisbergen der Gletscherlagune Jökulsarlon, Island" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9750" class="wp-caption-text">Nordlicht über den Eisbergen der Gletscherlagune Jökulsarlon, Island</p></div>
<div id="attachment_9751" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9751" class="wp-image-9751 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-23.jpg" alt="Marco Polo Schafe, Pamir, Tadschikistan" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9751" class="wp-caption-text">Marco Polo Schafe, Pamir, Tadschikistan</p></div>
<div id="attachment_9752" style="width: 1260px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9752" class="wp-image-9752 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/12/Blog-2024-22.jpg" alt="Pamirhochebene" width="1250" height="833" /><p id="caption-attachment-9752" class="wp-caption-text">Pamirhochebene</p></div>
<h2>Auf ins Jahr 2025</h2>
<p>Ich bin gespannt, was das Jahr 2025 bringen wird, und freue mich auf all die spannenden Projekte und Reisen, die bereits geplant sind. Ein großes Dankeschön an euch alle für die Unterstützung und Begeisterung, die ihr mir im vergangenen Jahr entgegengebracht habt – sei es durch eure Teilnahme an meinen Reisen, euer Interesse an meiner Fotografie oder die inspirierenden Begegnungen unterwegs. Es ist mir eine Freude, meine Leidenschaft für die Natur und Fotografie mit euch teilen zu dürfen. Auf ein neues, erlebnisreiches Jahr!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/jahresrueckblick-2024/">Jahresrückblick 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
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		<title>Oman &#8211; Wüstenabenteuer mit Geländewagen und Dachzelt</title>
		<link>https://www.roberthaasmann.com/oman-wuestenabenteuer/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=oman-wuestenabenteuer</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Haasmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 22:04:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landschaftsfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoreise]]></category>
		<category><![CDATA[Oman]]></category>
		<category><![CDATA[Wüste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einmal die Wüste erleben. Diesen Wunsch hatte ich schon lange in mir. Auf einer Sanddüne stehen, rund um mich nichts als Sand, Weite und Stille. Nachts die Sterne so intensiv und hell erleben wie es nur an wenigen Orten auf unserem Planeten möglich ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/oman-wuestenabenteuer/">Oman &#8211; Wüstenabenteuer mit Geländewagen und Dachzelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9660" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-1.jpg" alt="Wüste im Oman, Dünen der Rub Al-Khali" width="1400" height="933" /></h1>
<h1>Abenteuer Wüste &#8211; Eine Reise durch den Oman</h1>
<p style="font-weight: 400;">Einmal die Wüste erleben. Diesen Wunsch hatte ich schon lange in mir. Auf einer Sanddüne stehen, rund um mich nichts als Sand, Weite und Stille. Nachts die Sterne so intensiv und hell erleben wie es nur an wenigen Orten auf unserem Planeten möglich ist. Vor einiger Zeit haben wir dann an einem gemütlichen Abend mit 2 Freunden eine gemeinsame Reise in den Oman ausgemacht. Höhepunkt sollte die Rub Al-Khali werden, die größte Sandwüste der Erde.</p>
<p style="font-weight: 400;">Kurz nach Weihnachten steigen wir in den Flieger und machen uns auf den Weg Richtung Muskat, der Hauptstadt des Sultanats Oman. Wir wollen die ersten Tage nutzen um die Stadt und die Kultur etwas näher kennen zu lernen. Dabei bekommen wir einen tollen ersten Eindruck und schon einen Vorgeschmack auf die unglaubliche Gastfreundschaft der Leute auf die wir über die nächsten Wochen auf unserer Reise durch das Land konstant antreffen werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zu Silvester reisen dann auch unsere Freunde an und wir begrüßen gemeinsam das neue Jahr und stoßen auf unsere kommende Reise an.</p>
<h2>Wahiba-Sands &#8211; Das erste Mal Wüste</h2>
<p style="font-weight: 400;">Nachdem wir unsere Geländewägen sowie die Campingausrüstung übernommen haben, machen wir uns gleich auf in Richtung Wüste. Die Wahiba Wüste ist unser erstes Ziel und wir wollen es heute unbedingt noch bis zu den ersten Dünen schaffen. Irgendwann endet die Straße und vor uns liegt eine Sandpiste. Wir stoppen und lassen Luft aus den Reifen um im Sand besser voran zu kommen und nicht stecken zu bleiben. Langsam verschwinden die Zivilisationsspuren und die ersten Sanddünen tauchen auf. Es ist schon spät und wir möchten unser erstes Camp gerne noch bei Tageslicht aufbauen also verlassen wir die Sandpiste und suchen uns etwas abseits einen Platz für unser erstes Camp.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Sonne ist gerade am Untergehen und wir richten noch das Camp ein. So bleibt nicht mal mehr Zeit für ein paar Fotos aber die ersten Eindrücke am Rande der Wüste sind toll und begeistern mich. Wir machen uns frische Gemüsepasta und essen am Lagerfeuer, einfach herrlich. Den restlichen Abend verbringen wir gemütlich am Lagerfeuer und genießen die Ruhe und den einmaligen Sternenhimmel bevor wir uns in unser Dachzelt begeben. Am nächsten Morgen werde ich genau zu Sonnenaufgang wach und krieche schnell aus dem Dachzelt um die Stimmung festzuhalten. Der Sand ist voller Spuren von irgendwelchen kleinen Kriechtieren und auch Kamelspuren führen recht nahe an unserem Camp vorbei.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Wahiba- Sands Wüste ist insgesamt 12.500 km² groß und hat eine Länge von etwa 180 Kilometern und ist 80 Kilometer breit. In den nächsten beiden Tagen wollen wir sie durchqueren. Wir haben genügend Wasser, Essen und Ersatztreibstoff dabei und so kann das Abenteuer los gehen. Recht bald nach dem Aufbruch von unserem Camp müssen wir hoch auf die Dünen. Die vorhandenen Spuren sind steil und eindrucksvoll, zum Glück gibt es mittlerweile eine „leichtere Umfahrung“ für die wir uns entscheiden. Um ein Gefühl für das Fahren im Sand zu bekommen fahren wir die steile Passage zumindest einmal runter und das Fahren im Sand macht mir schnell viel Spaß.</p>
<p style="font-weight: 400;">Auf den ersten Kilometern kommen uns noch einige andere Geländewägen entgegen. Die meisten bringen Touristen in die Camps die alle etwa 10-15 Kilometer innerhalb der Wüste liegen. Danach wird es ruhig und wir sehen den Rest des Tages niemanden mehr entlang unserer Route.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Piste führt meist unten am Fuße der Dünen entlang und gelegentlich müssen wir eine Düne überqueren. Manchmal funktioniert das gut und manchmal bleiben wir auch stecken, müssen zurück und uns einen alternativen Weg suchen. So kommen wir Kilometer für Kilometer voran und schlagen gegen Abend wieder unser Zelt an einigen schönen Dünen abseits des Weges auf.</span></p>
<div id="attachment_9663" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9663" class="wp-image-9663 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-3.jpg" alt="Geländewagen mit Dachzelt beim Camp in der Wüste" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9663" class="wp-caption-text">Unser erstes Camp am Beginn der Wahiba-Sands Wüste.</p></div>
<div id="attachment_9662" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9662" class="wp-image-9662 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-2.jpg" alt="Sandstrukturen am Rand der Wahiba-Sands Wüste" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9662" class="wp-caption-text">Der Beginn der Wahiba.</p></div>
<div id="attachment_9665" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9665" class="size-full wp-image-9665" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-5.jpg" alt="Dünen der Wahiba" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9665" class="wp-caption-text">Dünen der Wahiba</p></div>
<div id="attachment_9664" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9664" class="size-full wp-image-9664" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-4.jpg" alt="Sonnenuntergang in der Wahiba, Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9664" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang in der Wüste</p></div>
<h2>Bekanntschaft in der Wüste &#8211; Beduinen besuchen uns im Camp</h2>
<p style="font-weight: 400;">Irgendwie liegt unser Camp scheinbar nahe an einigen Beduinen Zelten und wir bleiben nicht unentdeckt. Und so sollten die nächsten Stunden eine neue und durchaus Interessante Erfahrung für mich werden. Schon nach einiger Zeit kommen zwei kleine Mädchen wie aus dem nichts auf uns zugelaufen. Die Zwei halten uns ganz schön auf Trab und nichts in unserem Camp und in den Autos ist vor ihnen sicher. Ich schnapp mir darauf meine Kamera und fotografiere noch etwas den Sonnenuntergang. Aber auch nach Sonnenuntergang machen die zwei keine Anzeichen zu verschwinden und nach 1,5 Stunden kommen drei Beduinen Frauen dazu. Keiner von uns versteht ein Wort und Englisch bringt uns auch nicht weiter also tauschen wir über unterschiedlichste Gesten Freundlichkeiten aus.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die drei Damen beschließen es sich bei uns im Camp gemütlich zu machen und setzen sich in den Sand. Wenigstens müssen wir jetzt nicht mehr hinter den beiden Mädchen nachlaufen um auf unser Hab und Gut aufzupassen und so setzen wir uns zu ihnen. Wir bieten ihnen Nüsse und Datteln an aber fragen uns was das wird und wie lange sie noch bleiben wollen. Denn mittlerweile wird es dunkel und wir haben Hunger. Über verschiedene Gesten kommuniziert uns eine der Frauen irgendwas mit Feuer. Wir glauben zuerst, dass sie uns vielleicht Feuerholz verkaufen wollen und stimmen zu in der Hoffnung die überaus schräge Situation somit zu beenden. Aber eigentlich wollte sie nur fragen ob wir ein Feuer machen wollen und schließlich helfen wir ihr beim Suchen nach Feuerholz und sitzen wenig später wieder am brennenden Lagerfeuer gegenüber. Was für eine komische Situation.</p>
<p style="font-weight: 400;">Wir haben alle 4 keinen Plan was sie wollen und wie lange sich unser kleines Sit-in noch ziehen wird. Eine weitere Stunde vergeht und mittlerweile ist es stockdunkel als wir in der Ferne die Lichter eines Wagens auf uns zukommen sehen. Das Auto kommt zielstrebig auf unser Camp zu und ein Junger Mann steigt aus. Er hat einen großen Plastiksack bei sich und bringt ihn direkt zu uns ans Feuer. Die Situation wird immer skurriler und wir ahnen schon was jetzt kommt. Vor uns wird ein großes Tuch ausgebreitet und darauf der Inhalt des Sackes ausgebreitet. Der Markt ist eröffnet!</p>
<p style="font-weight: 400;">Nach über 3 Stunden haben sie uns genau da wo sie uns brauchen und wir sind bereit alles zu kaufen und dafür jeden Preis zu bezahlen… Wir kaufen Tücher, Schals, Bändchen und was es sonst noch Tolles im Angebot hatte. Kurz wird noch etwas über den Preis verhandelt und schon haben wir die Hälfte des „Markts“ gekauft. Dann geht alles ganz schnell. Sie verabschieden sich zufrieden von uns und springen alle auf das Auto und wenig später sind sie auch schon wieder in der Dunkelheit verschwunden. Wir bleiben komplett verwundert zurück und müssen einfach nur lachen…</p>
<p style="font-weight: 400;">Mittlerweile ist es spät und wir kommen nun endlich dazu uns etwas zum Essen zu machen. Nach dem Essen entdecken wir noch einen Gecko der es sich bei uns im Camp gemütlich gemacht hat. Also packen wir nochmals die Kamera aus und es gibt zum Abschluss noch eine Fotosession mit dem Gecko als Model.</p>
<div id="attachment_9666" style="width: 2570px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9666" class="size-full wp-image-9666" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/IMG_4540-scaled.jpg" alt="Beduinenmädchen in der Wüste, Oman" width="2560" height="1920" /><p id="caption-attachment-9666" class="wp-caption-text">Beduinenmädchen in der Wahiba</p></div>
<div id="attachment_9667" style="width: 2570px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9667" class="size-full wp-image-9667" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/IMG_4544-scaled.jpg" alt="Beduinenmädchen in der Wüste, Oman" width="2560" height="1920" /><p id="caption-attachment-9667" class="wp-caption-text">Die 2 Mädels halten uns auf Trab.</p></div>
<div id="attachment_9668" style="width: 2570px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9668" class="size-full wp-image-9668" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/IMG_4550-scaled.jpg" alt="Beduinen im Camp, Wahiba, Oman" width="2560" height="1920" /><p id="caption-attachment-9668" class="wp-caption-text">Der Markt ist eröffnet.</p></div>
<div id="attachment_9669" style="width: 2570px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9669" class="size-full wp-image-9669" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/IMG_4556-scaled.jpg" alt="Beduinen im Camp, Wahiba, Oman" width="2560" height="1920" /><p id="caption-attachment-9669" class="wp-caption-text">Wir kaufen eh alles.</p></div>
<h2>No Name Desert &#8211; Dünen im Nirgendwo</h2>
<p style="font-weight: 400;">Am nächsten Tag fahren wir die restliche Strecke bis wir wieder auf eine Asphaltstraße treffen. Hier pumpen wir unserer Reifen mit dem mitgebrachten Kompressor wieder auf und fahren weiter Richtung Süden. Unser heutiges Ziel sind Sanddünen die einige Kilometer abseits der Straße liegen. Sie haben keinen Namen und finden sich auch in keinem Reiseführer. Wir schlagen unser Camp direkt am Fuße der Dünen auf und machen uns dann auf um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Die Dünen sind viel höher als die in der Wahiba-Sands und ihre Formen und Strukturen wunderschön. Egal wohin man schaut, überall finden sich traumhafte Fotomotive und das warme Abendlicht taucht die Landschaft in wunderschöne, warme Farben. Den Abend verbringen wir wieder am Lagerfeuer und mit der Suche von Geckos und anderen Kriechtieren.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der nächste Morgen ist genau so schön wie der Sonnenuntergang am Vorabend und wir fotografieren wieder in den Dünen. Danach geht es weiter Richtung Süden.</p>
<div id="attachment_9671" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9671" class="wp-image-9671 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wueste-1.jpg" alt="Wüste Sanddünen im Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9671" class="wp-caption-text">Sanddünen im Nirgendwo</p></div>
<div id="attachment_9673" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9673" class="wp-image-9673 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wueste-7.jpg" alt="Wüste Sanddünen im Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9673" class="wp-caption-text">Das Spiel von Licht und Schatten in den Dünen.</p></div>
<div id="attachment_9675" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9675" class="wp-image-9675 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wueste-3.jpg" alt="Wüste Sanddünen im Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9675" class="wp-caption-text">Sandstrukturen und das warme Abendlicht.</p></div>
<div id="attachment_9676" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9676" class="wp-image-9676 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wueste-4.jpg" alt="Wüste Sanddünen im Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9676" class="wp-caption-text">Diese Dünen im Nirgendwo waren mit die schönsten der gesamten Oman Reise.<span style="font-size: 16px;"> </span></p></div>
<h2>Salalah &#8211; Der Süden Omans</h2>
<p style="font-weight: 400;">Wir wollen bis ganz in den Süden nach Salalah wo wir ein paar Ruhetage geplant haben. Unter Tags fahren wir um die Strecke zurückzulegen und gegen Abend suchen wir uns irgendwo abseits einen schönen Spot für unser Camp. Dabei kommen wir an herrliche Orte, fahren durch kleinere und größere Wadis, baden in Oasen, suchen Muscheln entlang von abgelegenen Traumstränden und genießen die Zeit und die tolle Landschaft. Angekommen in Salalah wechseln wir vom Zelt ins Strandhotel und gönnen uns ein paar Tage Auszeit bevor es zum eigentlichen Highlight unserer Reise geht. Hier in Salala gibt es auch einige Lagunen die voll mit Vögeln wie beispielsweise Flamingos oder Limikolen sind.</p>
<div id="attachment_9680" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9680" class="size-full wp-image-9680" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Camp-1.jpg" alt="Camp mit Dachzelt im Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9680" class="wp-caption-text">Am Weg nach Süden schlagen wir unser Camp in einem Wadi auf.</p></div>
<div id="attachment_9683" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9683" class="wp-image-9683 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wadi-1.jpg" alt="Palmen im Wadi Ash Shuwaymiyah" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9683" class="wp-caption-text">Palmen im Wadi Ash Shuwaymiyah</p></div>
<div id="attachment_9684" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9684" class="size-full wp-image-9684" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wadi-2.jpg" alt="Agame im Wadi Ash Shuwaymiyah" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9684" class="wp-caption-text">Agame im Wadi Ash Shuwaymiyah</p></div>
<div id="attachment_9682" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9682" class="wp-image-9682 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Strand-1.jpg" alt="Traumhafter Strand entlang der Küste" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9682" class="wp-caption-text">Traumhafter Strand entlang der Küste</p></div>
<div id="attachment_9681" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9681" class="wp-image-9681 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Kamele-2.jpg" alt="Kamele im Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9681" class="wp-caption-text">Kamele (Dromedare) am Strand.</p></div>
<div id="attachment_9685" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9685" class="wp-image-9685 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Voegel-1.jpg" alt="Silberreiher in einer Lagune bei Salalah, Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9685" class="wp-caption-text">Silberreiher in einer Lagune bei Salalah</p></div>
<div id="attachment_9686" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9686" class="wp-image-9686 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Voegel-2.jpg" alt="Fischadler auf dem Stamm einer Palme, Salalah" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9686" class="wp-caption-text">Fischadler auf dem Stamm einer Palme</p></div>
<div id="attachment_9687" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9687" class="wp-image-9687 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Voegel-3.jpg" alt="Flamingo im Flug in Salalah, Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9687" class="wp-caption-text">Flamingo im Flug</p></div>
<div id="attachment_9688" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9688" class="wp-image-9688 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Voegel-4.jpg" alt="Flamingo in einer Lagune in Salalah, Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9688" class="wp-caption-text">Flamingo in einer Lagune in Salalah</p></div>
<h2>Mit Geländewagen und Dachzelt in die Rub Al-Khali &#8211; Die größte Sandwüste der Erde</h2>
<p style="font-weight: 400;">Unsere Vorräte sind aufgefüllt mit essbarem und sehr viel Wasser auch einige Kanister mit Benzin haben wir dabei. Jetzt kann es losgehen. Unser Ziel ist die Rub Al Khali, die größte Sandwüste der Erde. Viel Zeit haben wir vor unserer Reise in die Recherche gesteckt um auf alles vorbereitet zu sein. Wenn wir dort abseits der Piste in den Sandünen unterwegs sind, sind wir auf uns alleine gestellt und können uns nicht auf Hilfe verlassen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Zu Beginn geht es auf gut ausgebauten Asphaltstraßen schnell voran. Irgendwann werden die Straßen kleiner und schlechter. Stundenlang sind wir auf Buckelpisten unterwegs und werden richtig durchgeschüttelt. Irgendwann sehen wir in der Ferne die ersten Sanddünen und dann wird auch die Schotterstraße zu einer Sandpiste. Die Piste führt bis an die Grenze zu Saudi-Arabien und wir wollen irgendwann, wenn uns die Dünen gut gefallen einfach abbiegen und querfeldein weiterfahren. Das machen wir dann auch und lassen vorher natürlich wieder Luft aus den Reifen. Wir versuchen die riesigen Sanddünen soweit es geht zu umfahren, auf stundenlanges freischaufeln der Autos haben wir eher keine Lust.</p>
<h2>Unser Oman Highlight &#8211; Landschaftsfotografie in der Wüste</h2>
<p style="font-weight: 400;">Die Rub Al-Khali besteht aus Sterndünen. Mit über 450 Meter Höhe befinden sich hier die höchsten Sanddünen der Welt. Zwischen zwei dieser Sanddünen gefällt es uns dann so gut, dass wir beschließen hier unser Camp aufzuschlagen. Die Hitze unter tags ist brutal und wir sind froh, dass unser Auto mit dem Dachzelt einen großen Schatten wirft. Gegen Abend wird es etwas erträglicher und wir packen unsere Fotorucksäcke und wandern die Düne hoch. Das Gehen am Sand ist in den steilen Passagen ganz schön anstrengend. Bei jedem Schritt rutscht man gleich wieder einen halben zurück… Je höher wir kommen desto genialer wird der Ausblick. Sand und Dünen soweit das Auge reicht. Ich bin ehrlich gesagt total überwältig vom Anblick der Wüste und es ist schöner als ich es mir vorgestellt habe. Die Sonne senkt sich langsam und verschwindet schließlich hinter einer Düne und ich fotografiere und genieße die einzigartige Lichtstimmung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dadurch dass die Sonne relativ früh untergeht bleibt viel Zeit für das Lagerleben und mittlerweile sind wir gut eingespielt. Essen zubereiten, abwaschen, Feuer machen sind unsere fixen Rituale geworden. Danach gibt’s einen Tee am Lagerfeuer und meist drehen wir dann auch noch eine Runde mit der Taschenlampe und suchen Geckos, Agamen, Skorpione oder Schlangen.</p>
<p><span style="font-weight: 400;">So laufen dann auch die nächsten Tage ab und unter Tags fahren wir einfach einige Dünen weiter um neue Perspektiven zu bekommen.</span></p>
<div id="attachment_9690" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9690" class="wp-image-9690 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wueste-10.jpg" alt="Wüste Rub Al-Khali Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9690" class="wp-caption-text">Je höher man auf die Dünen kommt desto besser wird der Ausblick.</p></div>
<div id="attachment_9693" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9693" class="wp-image-9693 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wueste-13.jpg" alt="Wüste Rub Al-Khali, Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9693" class="wp-caption-text">Sanddünen der Rub Al-Khali</p></div>
<div id="attachment_9691" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9691" class="wp-image-9691 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wueste-11.jpg" alt="Sanddünen im Abendlicht, Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9691" class="wp-caption-text">Sanddünen im Abendlicht</p></div>
<div id="attachment_9694" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9694" class="wp-image-9694 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wueste-14.jpg" alt="Strukturen im Sand" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9694" class="wp-caption-text">Strukturen im Sand</p></div>
<div id="attachment_9692" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9692" class="wp-image-9692 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wueste-12.jpg" alt="Formen und Strukturen im Sand, Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9692" class="wp-caption-text">Die Formen und Strukturen sind faszinierend und werden vom Licht der tiefsehenden Sonne verstärkt.</p></div>
<div id="attachment_9699" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9699" class="wp-image-9699 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wueste-19.jpg" alt="Sanddünen der Rub Al-Khali, Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9699" class="wp-caption-text">Spiel von Licht und Schatten</p></div>
<div id="attachment_9696" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9696" class="wp-image-9696 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wueste-16.jpg" alt="Blick auf die Sterndünen der Rub Al-Khali" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9696" class="wp-caption-text">Von diesen Ausblicken kann ich nicht genug bekommen.</p></div>
<div id="attachment_9695" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9695" class="wp-image-9695 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wueste-15.jpg" alt="Agame im Sand der Wüste" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9695" class="wp-caption-text">Eine Agame im Sand. Ich bin überrascht wieviel Leben wir in der Wüste finden.</p></div>
<div id="attachment_9701" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9701" class="wp-image-9701 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wueste-21.jpg" alt="Gecko in der Wüste, Nachts mit UV Licht" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9701" class="wp-caption-text">Nachts entdecken wir Geckos. Mit einer UV Lampe sehen sie aus wie Alien-Drachen.</p></div>
<div id="attachment_9698" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9698" class="wp-image-9698 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wueste-18.jpg" alt="Sternenhimmel über dem Dachzelt in der Wüste Rub Al-Khali" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9698" class="wp-caption-text">Der Sternenhimmel ist einmalig.</p></div>
<div id="attachment_9700" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9700" class="wp-image-9700 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Wueste-20.jpg" alt="Kamele in der Wüste" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9700" class="wp-caption-text">Begegnung in der Wüste</p></div>
<h2>Zurück in den Norden des Oman</h2>
<p style="font-weight: 400;">Nach der Rub Al-Khali fahren wir weiter. Es geht wieder Richtung Norden. Für unsere Freunde geht die Reise langsam zu Ende und in wenigen Tagen fliegen sie zurück nach Hause. Wir haben noch eine Woche und wollen in dieser Zeit den Norden des Landes Rund um Muskat erkunden. Vorher liegen aber noch fast 1000 Kilometer vor uns für die wir noch 2 Übernachtungen eingeplant haben.</p>
<p style="font-weight: 400;">Nachdem wir uns von unseren Freunden verabschiedet haben, geht die Reise für uns alleine weiter. Unsere Route führt uns entlang der Ostküste hoch bis Sur und von dort aus weiter Richtung Nizwa. Dabei finden wir traumhafte Küstenabschnitte und schwimmen durch das Wadi Tiwi und lernen einmal mehr die unglaubliche Gastfreundschaft der Omanis kennen. Als Abschluss unserer Reise haben wir uns noch den Jabel Shams, mit ca. 3000 Meter der höchste Berg des Omans aufgehoben. Auch wenn die Ausblicke in die Schlucht und auf die Umliegenden Berge sehr schön ist, können wir es nicht mehr so genießen. Der Wind dort oben ist brutal und an eine Übernachtung im Dachzelt ist nicht zu denken. Also verbringen wir die letzte Nacht im Auto statt im Dachzelt und werden die ganze Nacht vom Wind geschaukelt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Für mich war der Oman eine komplett neue Erfahrung. Die Zeit in den Wüsten, unser Lagerleben und die Herzlichkeit der Omanis bleiben mir in besonderer Erinnerung. Und die Vorfreude auf meine nächste Reise in den Oman ist groß, denn eines ist klar. Ich komme wieder.</p>
<div id="attachment_9703" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9703" class="wp-image-9703 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Norden-1.jpg" alt="Weiße Dünen, Oman" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9703" class="wp-caption-text">Sanddünen neben einem unserer Schlafplätze am Weg Richtung Norden.</p></div>
<div id="attachment_9705" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9705" class="wp-image-9705 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Norden-3.jpg" alt="Wadi Shab" width="1400" height="1050" /><p id="caption-attachment-9705" class="wp-caption-text">Im Wadi Tiwi</p></div>
<div id="attachment_9706" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9706" class="wp-image-9706 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Norden-4.jpg" alt="Schmutzgeier im Oman" width="1400" height="931" /><p id="caption-attachment-9706" class="wp-caption-text">Ein Schmutzgeier kam mir auch noch vor die Linse.</p></div>
<div id="attachment_9704" style="width: 1410px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9704" class="wp-image-9704 size-full" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Reise-Oman-Norden-2.jpg" alt="Zwei Omanis bei Sur" width="1400" height="933" /><p id="caption-attachment-9704" class="wp-caption-text">Zwei Omanis bei Sonnenuntergang über Sur.</p></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/oman-wuestenabenteuer/">Oman &#8211; Wüstenabenteuer mit Geländewagen und Dachzelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wettbewerbserfolg Europäischer Naturfotograf des Jahres ENJ</title>
		<link>https://www.roberthaasmann.com/wettbewerbserfolg-europaeischer-naturfotograf-des-jahres-enj/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wettbewerbserfolg-europaeischer-naturfotograf-des-jahres-enj</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Haasmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 10:58:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.roberthaasmann.com/?p=9637</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich freue mich besonders, dass eines meiner Naturfotos in diesem Jahr beim ENJ ausgezeichnet wurde. Mein Bild der Lummen erhielt in der Kategorie Vögel die Auszeichnung „Highly Commended“.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/wettbewerbserfolg-europaeischer-naturfotograf-des-jahres-enj/">Wettbewerbserfolg Europäischer Naturfotograf des Jahres ENJ</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9639" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Europaeischer-Naturfotograf-des-Jahres-1.jpg" alt="" width="1500" height="1000" /></p>
<h1><strong>Erfolg beim Wettbewerb: Europäischer Naturfotograf des Jahres</strong></h1>
<p>Jedes Jahr veranstaltet die <a href="https://www.gdtfoto.de">GDT – Gesellschaft für Naturfotografie</a> den internationalen Wettbewerb <a href="https://www.gdtfoto.de/seiten/europaeischer-naturfotograf-des-jahres-wettbewerb.html"><strong>Europäischer Naturfotograf des Jahres</strong></a>. Mit über 18.000 Einsendungen ist dieser Wettbewerb einer der größten und prestigeträchtigsten für <strong>Naturfotografen</strong> in Europa. Er zeichnet sich durch die Einhaltung strenger ethischer Standards und Regeln aus, die digitale Manipulation ausschließen.</p>
<p>Ich freue mich besonders, dass eines meiner Naturfotos in diesem Jahr ausgezeichnet wurde. Mein Bild der Lummen erhielt in der Kategorie Vögel die Auszeichnung „Highly Commended“. Entstanden ist die Aufnahme im Winter an einer Vogelkolonie auf Varanger, ganz im Norden Norwegens. Von dem Erlebnis habe ich hier im Blog schon einmal berichtet: <a href="https://www.roberthaasmann.com/puffins-im-schnee-vogelfotografie/">Link Varanger</a></p>
<p>Hier können Sie mehr über den <strong>Wettbewerb für Naturfotografie</strong> und die Galerie der Siegerbilder erfahren: <a href="https://www.gdtfoto.de/seiten/enj-2024.html">Link</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9640" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/11/Photographers_Branding_ENJ_2024_5.jpg" alt="" width="2048" height="2048" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/wettbewerbserfolg-europaeischer-naturfotograf-des-jahres-enj/">Wettbewerbserfolg Europäischer Naturfotograf des Jahres ENJ</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zu Gast im Landschaftsfotografie Podcast von Nicolas Alexander Otto</title>
		<link>https://www.roberthaasmann.com/zu-gast-im-landschaftsfotografie-podcast-von-nicolas-alexander-otto/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zu-gast-im-landschaftsfotografie-podcast-von-nicolas-alexander-otto</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Haasmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jun 2024 06:58:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturfotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Woche bin ich der Einladung von Nicolas Alexander Otto gefolgt und war zu Gast im Landschaftsfotografie Podcast.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9586" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2024/06/Landschaftsfotografie-Podcast-2.jpg" alt="" width="1200" height="893" /></p>
<h1>Interview im Landschaftsfotografie Podcast</h1>
<p>Diese Woche bin ich der Einladung von Nicolas Alexander Otto gefolgt und war zu Gast im Landschaftsfotografie Podcast. Es war ein sehr angenehmes Gespräch in dem es nicht nur um meine Arbeit als Landschaftsfotograf ging sonder auch um die Wildlifefotografie und besonders über meine Arbeit mit den Bären.</p>
<p>Hier gehts zum Podcast: <a href="https://nicolasalexanderotto.net/landschaftsfotografie-podcast-episode-88-robert-haasmann/">Link zum Landschaftsfotografie Podcast</a></p>
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		<title>Handschuhe für Fotografen &#8211; Wenn&#8217;s richtig kalt wird &#8211; The Heat Company</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Haasmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2023 20:53:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotohandschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Handschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Heat Company]]></category>
		<category><![CDATA[Kälte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Naturfotograf habe ich im Winter und bei Kälte, hohe Anforderungen an meine Ausrüstung. Neben meiner Kameraausrüstung ist die richtige Bekleidung für mich essenziell um meine Fotos machen zu können. Besonders wichtig sind für mich die richtigen Handschuhe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/handschuhe-fuer-fotografen-wenns-richtig-kalt-wird-the-heat-company/">Handschuhe für Fotografen &#8211; Wenn&#8217;s richtig kalt wird &#8211; The Heat Company</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="801" class="wp-image-9224" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2023/01/Fotohandschuhe-Heat-1.jpg" alt="" />
<figcaption class="wp-element-caption">Handschuhe für Fotografen &#8211; The Heat Company</figcaption>
</figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Als Naturfotograf habe ich im Winter und bei Kälte hohe Anforderungen an meine Ausrüstung. Neben meiner Kameraausrüstung ist die richtige Bekleidung essenziell für mich, um meine Fotos machen zu können. Besonders wichtig sind für mich die richtigen Handschuhe. Sie ermöglichen mir eine schnelle und vollumfängliche Bedienung meiner Kamera auch wenn’s kalt und stürmisch ist. Und genau um das Thema „Handschuhe für Fotografen“ geht es in diesem Blog.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fotohandschuhe von The Heat Company</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Seit bald 10 Jahren vertraue ich beim Thema „Handschuhe für Fotografen“ auf die Handschuhe von <a href="https://www.theheatcompany.com/de-at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Heat Company</a>. Seit ein paar Jahren unterstützt mich die Heat Company auf meinen Touren und Reisen mit ihren Handschuhen sowie mit den Wärmepads. Ich möchte deshalb betonen, dass ich in diesem Blog ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen der letzten Jahre wiedergebe. Auch wenn ich viele positive Dinge über die Produkte zu berichten habe, soll dies nicht der Werbung dienen, auch hat die Heat Company keinen Einfluss auf den Inhalt. Ich schreibe diese Zeilen für Fotografen die auf der Suche nach guten Handschuhen sind und möchte ihnen mit meinen Erfahrungen weiterhelfen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich verbringe jedes Jahr mehrere Monate im nordischen Winter. Sei es für eigene Projekte in Norwegen, Schweden und Finnland oder auf meinen Fotoreisen auf Island, den <a href="https://www.naturfotowerkstatt.at/fotoreisen/nordlichter-auf-den-lofoten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lofoten</a> oder im winterlichen <a href="https://www.naturfotowerkstatt.at/fotoreisen/moschusochsen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dovrefjell bei den Moschusochsen</a>. Temperaturen von -15°C sind dabei der Standard, oft fällt die Temperatur sogar auf -30°C und darunter. An der Küste kommt noch der Wind dazu. Wetterkonditionen bei denen man ohne die richtigen Handschuhe nicht lange in der Lage ist, seine Kamera zu bedienen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Früher war ich unter diesen Bedingungen mit richtig dicken Fäustlingen unterwegs. Die sind auch super warm allerdings kann ich damit meine Kamera nicht richtig bedienen. Um den Auslöser zu drücken oder Einstellungen vorzunehmen musste ich also jedes Mal die Fäustlinge ausziehen. Obwohl ich natürlich noch dünnere Handschuhe darunter anhatte, sind meine Finger sehr schnell ausgekühlt und ich hatte oft Momente dabei, in denen ich einfach nicht weiterfotografieren konnte, da meine Finger so kalt waren und ich jegliches Gefühl verloren habe. Das dauert dann einige Zeit bis man die Kamera wieder bedienen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die &#8218;All in one&#8216; Lösung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Durch einen guten Freund mit dem ich mehrere Jahre die Moschusochsen im Winter unter teils extremen Bedingungen fotografiert habe, bin ich dann auf die Heat 3 Special Force von The Heat Company gestoßen. Er ist Soldat beim Bundesheer und genau für den Einsatz unter extremen Bedingungen im militärischen Bereich wurden die Handschuhe ursprünglich auch entwickelt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile gibt es mehrere, auf die Bedürfnisse von Fotografen optimierte Varianten dieser Handschuhe. Der Handschuh kombiniert einen dünnen Handschuh mit einem dicken Fäustling. Die Kappe des Fäustlings lässt sich einfach zurückklappen und man kann mit den Fingern die Kamera bedienen. Dabei muss ich nicht den ganzen Handschuh ausziehen, ein großer Teil meiner Hand bleibt geschützt und ich gebe dadurch weniger Wärme ab. Außerdem kann ich schnell die Kappe wieder über die Finger geben und meine Finger kühlen weniger aus. In der Praxis hat sich das als großer Vorteil herausgestellt da ich die kleinen Knöpfe und Räder meiner Kamera bedienen kann und meine Finger lange warm bleiben. Im Moment habe ich die <a href="https://www.theheatcompany.com/de-de/handschuhe/heat-3-smart-pro" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heat 3 Smart Pro</a> im Einsatz. Der Innenhandschuh ist dabei aus einem wind- &amp; wasserabweisenden Material. Außerdem lässt sich mit ihnen auch der Touchscreen meiner Kamera bedienen und ich muss dazu die Handschuhe nicht ausziehen. Ein weiterer Vorteil für warme Finger ist eine Tasche an der vorderen Oberseite des Fäustlings. Sie ist für den Einschub eines Wärmepads vorgesehen. Wenn’s richtig kalt wird ein tolles Gadget.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Heat Layer System</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der „All-in-one“ Lösung des Heat 3 Smart Pro bin ich ein großer Fan des „<a href="https://www.theheatcompany.com/de-de/handschuhe" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heat Layer System</a>“. Dabei kombiniert man einen Liner (Unterzieh Handschuh) mit einem Shell (Fäustling). Das Prinzip ist gleich wie oben beim Heat 3 Smart Pro erklärt, allerdings fühle ich mich damit noch flexibler. Meist trage ich dabei den Wind Pro Liner bzw. den Merino Liner Pro und wenn diese alleine nicht mehr ausreichen, ziehe ich den Shell Full Leather drüber. Der Shell Full Leather ist nochmal etwas wärmer als der normale Shell und durch seine Lederhülle extrem robust. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz oft verwende ich die Liner auch ohne den Shell. Gerade wenn es noch nicht so kalt ist oder auch im Herbst oder Frühling. Dabei gibt es eine große Auswahl Handschuhen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Besonders angenehm zum Tragen finde ich den Merino Liner Light. Ihn habe ich meist auf Bergtouren im Sommer oder Herbst dabei. Im Winter ist er mir etwas zu dünn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonderen Wert sollte man auf die Wahl der richtigen Größe legen. Auf der Homepage der Heat Company gibt es daher zu jedem Handschuh eine Größentabelle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Heat Wärmepads &#8211; Ideale Ergänzung zu den Fotohandschuhen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Fotografenhandschuhen gibt es von der Heat Company auch <a href="https://www.theheatcompany.com/de-de/waermepads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wärmepads</a>. Die kleinen Handwärmer lassen sich in jeden Handschuh stecken und spenden so zusätzliche Wärme. Wenn sie bei extremer Kälte in einer Außentasche sind, ist vom Effekt allerding oft nur sehr wenig zu spüren. Ich verwende da die XL-Version öfters. Allerdings gebe ich sie in die Jackentasche und wärme von Zeit zu Zeit meine ausgekühlten Finger daran. Auch beim Wintercamping kommen sie bei mir zum Einsatz. Beim Zeltaufbau oder Schneeschmelzen mit dem Kocher benötige ich viel Gefühl in den Fingern und verwende daher keine oder nur dünne Handschuhe. Danach wärme ich meine Finger wieder an den Wärmepads. Und nachts gebe ich sie gerne in die Schuhe im Vorzelt. Das hilft um die Schuhe etwas zu trocknen und sie sind am Morgen nicht ganz so kalt. Hier verwende ich aber die Multiwärmer oder die Ultrawärmer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Empfehlung kann ich auch für die <a href="https://www.theheatcompany.com/de-de/waermesohlen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fuss- und Sohlenwärmer</a> aussprechen. Besonders beim Fotografieren von Nordlichtern, wenn ich mich oft lange nicht bewege und auch noch auf Schnee und Eis stehe verwende ich sie sehr gerne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich finde die Wärmepads sehr angenehm, aber ich benötige sie nicht unbedingt. Bei meiner Partnerin sieht das ganz anders aus. Sie hat ein anderes Kälteempfinden als ich und ohne die Wärmepads wäre es für sie in Finnland bei -30°C einfach nicht möglich gewesen zu fotografieren. Sie liebt die Wärmepads und hat einen dementsprechend hohen Verbrauch. </p>



<h2 class="wp-block-heading">10% Rabatt auf Produkte von The Heat Company</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe meine Erfahrungen zum Thema „Fotografenhandschuhe“ helfen dir bei deiner Wahl weiter. Ich kann dir die Produkte der Heat Company für den Einsatz im Winter und bei Kälte besten Gewissens empfehlen. Solltest du dich für Handschuhe oder Wärmepads entscheiden kannst du gerne von meinem 10% Rabatt auf alle Produkte der Heat Company profitieren. Der Code lautet: &#8222;haasmann2025&#8220;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" class="wp-image-9225" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2023/01/Fotohandschuhe-Heat-3.jpg" alt="Fotograf mit Fotohandschuhen beim Schneesturm in Norwegen" />
<figcaption class="wp-element-caption">Im Schneesturm bei den Moschusochsen in Norwegen &#8211; Bei Wind sind gute Handschuhe besonders wichtig zum Fotografieren</figcaption>
</figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" class="wp-image-9227" src="https://www.roberthaasmann.com/wp-content/uploads/2023/01/Fotohandschuhe-Heat-2-683x1024.jpg" alt="Fotohandschuhe von Heat Company bei extremer Kälte" />
<figcaption class="wp-element-caption">Bei -30°C schätze ich das Heat Layersystem</figcaption>
</figure>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.roberthaasmann.com/handschuhe-fuer-fotografen-wenns-richtig-kalt-wird-the-heat-company/">Handschuhe für Fotografen &#8211; Wenn&#8217;s richtig kalt wird &#8211; The Heat Company</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roberthaasmann.com">Naturfotografie Robert Haasmann</a>.</p>
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